Es sieht ganz danach aus, als könnten die Regionalwahlen 2007 große Veränderungen bringen. Zumindest wenn man verschiedenen Wahlprognosen Glauben schenkt, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurden.
Politik
Wahlkampf im Endspurt
Während immer mehr Umfrageergebnisse den Sozialisten den Stimmensieg bei den Regionalwahlen zusprechen und gleichzeitig immer deutlicher wird, dass es ohne Koalition keine neue Regierung geben wird, scheuen die Kandidaten keine Mühen und jeder buhlt auf seine Art um die Wähler.
Immigrantenstrom als Wahlkampfwaffe benutzt
Ausgerechnet an dem Tag, als der offizielle Wahlkampf begann, kam ein Dutzend Immigranten-Boote auf Teneriffa und Gran Canaria an. Kein Wunder also, dass dieses Thema von den meisten politischen Gruppen als willkommene „Wahlkampfmunition“ aufgegriffen und je nach politischer Färbung hoch- oder heruntergespielt wurde.
Zuwanderung und Wohnungsmarkt im Mittelpunkt der ersten Debatte
Bei der ersten öffentlichen Debatte der drei Präsidentschaftskandidaten für die Kanarische Regierung beim Radiosender Radio Nacional de España am 10. Mai kam es nicht wie erwartet zu gegenseitigen Angriffen, sondern es herrschte eine fast entspannte Atmosphäre. Die Kandidaten blieben höflich und zollten sich gegenseitig Respekt.
Wahlen in 8.111 Gemeinden und 13 autonomen Regionen
Am 27. Mai 2007 sind Bürger aus 8.111 spanischen Gemeinden und 13 der insgesamt 17 Länder (Comunidades Autónomas) sowie der Städte Ceuta und Melilla aufgefordert, zur Wahl zu gehen. An diesem Sonntag werden die Gemeinderäte und die regionalen Regierungen neu gewählt.
Eine vertrauensvolle Zukunft
Das Programm, mit dem sich Partido Popular für die anstehenden Kommunalwahlen in Puerto de la Cruz aufstellt, zeigt Wege auf, um die Gemeinde wieder in die erste Reihe des Tourismus zu bringen und so das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der Stadt zu regenerieren.
Exklusiver Termin mit Ricardo Melchior
Ricardo Melchior Navarro, seit 1999 Präsident des Cabildos von Teneriffa, hat am 14. Mai alle Vertreter der ausländischen Medien zu einer besonderen Pressekonferenz nach Santa Cruz geladen. Mitten im Wahlkampf widmete er sich geduldig den zahlreichen Fragen der Journalisten und beantwortete diese souverän und ausführlich in bestem Deutsch und Englisch.
Baskenpartei um Einigung zwischen Zapatero und Rajoy bemüht
Josu Jon Imaz, Vorsitzender der regierenden baskischen Partei PNV und bislang eher für die engstirnige Verteidigung streng nationalistisch orientierter Ziele bekannt, hat Mitte Mai erstmals politischen Weitblick erkennen lassen.
Condoleezza Rice kommt im Juni nach Spanien
Seit der sozialdemokratische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero im April 2004 als erste wichtige Handlung nach seinem Amtsantritt die spanischen Truppen aus dem Irak zurückpfiff sind die bilateralen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten mehr als gespannt.
Neues Baugesetz zur Korruptionsbekämpfung
Spanien verfügt ab 1. Juli über ein neues Baugesetz, mit dem die Grundlagen für das Ende der „wild wuchernden“ Bodenspekulation gesetzt und die weit verbreitete Korruption bekämpft werden soll.









