Zwar bemüht sich die Führungsspitze der konservativen PP mit allen Mitteln darum, die jüngst neu entbrannte Debatte um einen möglichen Nachfolger des derzeitigen Parteichefs Mariano Rajoy aus der Öffentlichkeit heraus zu halten, allerdings ohne großen Erfolg.
Politik
Beginn des Widerstands
Offiziell hängt der Baubeginn des umstrittenen Industrie- und Handelshafens von Granadilla nur von der formellen Gründung der Stiftung ab, die nach einer Forderung der Europäischen Union darüber wachen soll, dass die vorgeschriebenen Maßnahmen zum Ausgleich der durch den Bau entstehenden Umweltschäden auch tatsächlich durchgeführt werden.
Immigrationsgipfel auf Teneriffa
Der Ex-Präsident der Kanaren, Adán Martín, ist davon überzeugt, dass bei dem internationalen Gipfeltreffen, das am 30. Oktober in Arona auf Teneriffa stattfinden wird, bedeutende Abkommen und gute Lösungen sowohl für die afrikanischen als auch für die europäischen Länder zu erwarten sind.
Granadillas neue Bürgermeisterin will Industrie- und Handelshafen stoppen
Für reichlich Überraschung hat Granadillas neue Bürgermeisterin Carmen Nieves Gaspar gesorgt, als sie am 6. Juli erklärte, sie werde alles, was in ihrer Macht steht unternehmen, um den in der Gemeinde geplanten Industrie- und Handelshafen zu stoppen.
Strenge Kontrolle der Werbung für „Wunderdiäten“
„Schnell Abnehmen ohne Anstrengung“. Solche und ähnliche Werbungen werden die spanischen Gesundheitsbehörden künftig genau unter die Lupe nehmen. Als eine ihrer letzten Amtshandlungen vor der überraschenden Kabinettsumbildung kündigte Elena Salgado eine strenge Kontrolle der sogenannten Wunderdiäten an, die immer wieder in den Medien angepriesen werden und an betrügerische Werbung grenzen.
Paulino Rivero ist der siebte demokratisch gewählte Präsident der Kanaren
Paulino Rivero, der neue Präsident der Kanaren, übernahm am 13. Juli offiziell sein Amt. Unter der großen Zahl der Regionalpolitiker, die bei dem Festakt anwesend waren, befanden sich auch fünf seiner Amtsvorgänger – neben Adán Martin waren auch Jerónimo Saavedra, Lorenzo Olarte, Manuel Hermoso und Román Rodríguez anwesend.
Scharfe Kritik
Marcos Brito, der kürzlich abgewählte Bürgermeister von Puerto de la Cruz, hat seine Wahlniederlage offensichtlich noch immer nicht verwunden. Seine Nachfolgerin im Amt, die Sozialistin Lola Padrón hat kaum auf dem Bürgermeistersessel Platz genommen und in groben Zügen ihre Pläne dargelegt, da wird sie bereits in einem Artikel, der in der Tageszeitung El Dia erschien, von Marcos Brito förmlich in der Luft zerrissen.
Puertos neue Bürgermeisterin beschließt Abriss und Neubau des Busbahnhofs
Die neue PSOE-PP Koalition im Rathaus von Puerto de la Cruz hat angesichts des maroden Zustandes des Gebäudes den Abriss des Busbahnhofs beschlossen. Seit Jahren wird von einer Sanierung der Estación de Guaguas in der Calle el Pozo gesprochen, doch abgesehen von einem neuen Anstrich, der das Gebäude zumindest äußerlich etwas herausputzte, ist nichts geschehen.
Drogenkonsum in Restaurationsbetrieben stoppen
Das spanische Ministerium für Gesundheitswesen und Konsum und die Föderation der Restaurationsunternehmen haben sich auf ein Abkommen geeinigt, das in Kürze unterzeichnet werden soll, um in Restaurants und Vergnügungslokalen den Drogenkonsum zu unterbinden. Die Unternehmer verpflichten sich, ihre Lokale „drogenfrei“ zu halten.
2.500 Euro Prämie pro Kind
Die Ankündigung, dass die Regierung ab sofort für jedes neugeborene oder adoptierte Kind in Spanien eine Art Prämie in Höhe von 2.500 Euro zahlt, schlug wie eine Bombe ein. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero gab die neue Maßnahme, durch die nicht zuletzt die äußerst niedrige Geburtenrate in Spanien gefördert werden soll, am 3. Juli im Rahmen seiner Eröffnungsrede zur Debatte über die Lage der Nation bekannt und sorgte dafür, dass sämtliche Nachrichtensendungen an diesem Abend mit dieser Ankündigung begannen.










