Nachdem Wahlumfragen sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene wochenlang fast einen Gleichstand zwischen den beiden stärksten nationalen Parteien, den regierenden Sozialisten (PSOE) und den oppositionellen Konservativen (PP), prophezeiten, sprechen jüngste Stimmungsbarometer zwei Wochen vor den Parlamentswahlen am 9. März eine andere Sprache.
Politik
Zapatero und Rajoy kämpften auf den Kanarischen Inseln um Wähler
Der Countdown läuft: Am 9. März finden in Spanien Parlamentswahlen statt. Aus diesem Anlass besuchten die Spitzenkandidaten der beiden stärksten Parteien auf nationaler Ebene, Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero von den Sozialisten (PSOE) und Mariano Rajoy von der konservativen Volkspartei (PP), natürlich auch die Kanarischen Inseln.
Verstärkung für die Sicherheit
Der Regierungsbeauftragte auf den Kanaren, Salvador García, stellte mit Polizei- und Guardia Civil-Chef Joan Mesquida zusammen die 162 Beamten vor, die ab sofort in den beiden kanarischen Provinzen im Dienst sind.
Höchste Alarmbereitschaft vor den Wahlen
Seit dem 22. Februar herrscht in Spanien höchste Alarmbereitschaft. Aus Angst vor einem Anschlag der baskischen Terrororganisation ETA im Vorfeld der Parlamentswahlen vom 9. März und in Erinnerung an die blutigen Anschläge auf vier Madrider Nahverkehrszüge drei Tage vor den Wahlen im März 2004, hat das spanische Innenministerium angeordnet, höchsten Terroralarm auszurufen und sämtliche vorgesehenen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Lange genug im Dienste der Bürger
Santa Cruz’ Bürgermeister Miguel Zerolo (CC) hat Anfang Februar in einem Interview mit dem Radiosender Onda Cero mitgeteilt, dass er nicht vorhabe, nach dieser Legislaturperiode noch einmal für das Amt zu kandidieren.
López Aguilar – erneut Minister in Madrid?
Der ehemalige Verteidigungsminister José Bono setzt große Hoffnungen in die Wahlergebnisse, die die Sozialisten auf den Kanaren erzielen könnten. Er gehe davon aus, dass die Partei auf dem Archipel bei weitem mehr Sitze im Abgeordnetenkongress erreichen wird, als vor vier Jahren.
Werben um kanarische Stimmen
Bevor die Spanier am 9. März ihr neues Parlament wählen, statten die beiden wichtigsten Spitzenkandidaten, der amtierende Ministerpräsident (PSOE) José Luis Rodríguez Zapatero und der konservative Oppositionschef (PP) Mariano Rajoy im Rahmen des Wahlkampfes auch den Kanarischen Inseln einen Besuch ab.
Auf den Inseln sind derzeit über 1,5 Millionen Einwohner stimmberechtigt.
Ex-Bürgermeister soll nicht mehr nerven
Teneriffa
José Ramón Carrillo, Sprecher der Grünen auf den Kanaren (Partido Verde Canario), hat die Kanarische Koalition (CC) und ganz besonders Puertos Ex-Bürgermeister Marcos Brito (Foto) gebeten, der Bevölkerung nicht weiter „auf die Nerven zu gehen“.
1,5 Millionen Canarios werden an die Urnen gerufen
An den Parlamentswahlen, die am 9. März stattfinden, können 35.067.281 Spanier teilnehmen. Das hat die nationale Wahlbehörde kürzlich bekannt gegeben. 33.868.470 davon haben ihren Wohnsitz auf dem spanischen Staatsgebiet während 1.198.811 außerhalb Spaniens leben und im Wählerverzeichnis der Auslandsresidenten CERA verzeichnet sind.
27 Parteien kämpfen um 15 Abgeordnetensitze
Mitte Februar veröffentlichte der spanische Staatsanzeiger die Namen und Kandidaturen aller Parteien, die bei den Parlamentswahlen am 9. März antreten dürfen.







