„Selbstverständlich“, mit dieser Aussage ließ der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama Ende September keinen Zweifel daran, dass er, im Falle eines Wahlsieges bereit wäre, sich mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero zu treffen.
Politik
Drei Einwanderer im Madrider Parteivorstand
Die konservative Volkspartei (PP) der autonomen Region Madrid wählte kürzlich einen neuen Vorstand und zum ersten Mal in der Geschichte gehören ihm drei Ausländer an. Es handelt sich um Washington Tovar Padilla, Anka Moldovan und Toni Guedes.
Basken-Chef will Spanien in Straßburg verklagen
Es sollte der endgültige Schlag gegen die spanische Regierung werden. Ende Oktober hätten die Basken per Referendum selber über die größtmögliche Unabhängigkeit ihrer autonomen Region vom spanischen Staat entschieden.
Apostel der gesunden spanischen Wirtschaft
Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hatte in diesem Jahr einen ganz besonderen Auftrag für Spaniens Botschafter. Wie jedes Jahr nach der Sommerpause lud der Ministerpräsident die 130 in aller Welt verstreuten diplomatischen Vertreter Spaniens zum Halbjahres-Treffen in den Moncloa-Palast nach Madrid.
Schärfere Maßnahmen gegen Päderasten und Terroristen
Päderasten und Terroristen soll künftig in Spanien das Leben erheblich schwerer gemacht werden, selbst wenn sie ihre Strafe bereits abgesessen haben, jedenfalls im Hinblick auf die Verhinderung neuer Straftaten.
Schritte zur Aufarbeitung der Franco-Diktatur
Nach Untersuchungen renommierter Hispanisten sind zwischen dem 17. Juli 1936 – Tag des Militärputsches in Spanien, der in den Bürgerkrieg mündete – und den ersten Jahren der Franco-Diktatur zwischen 90.000 und 180.000 Menschen, größtenteils Republikaner, in Spanien umgebracht und in Massen-Gräbern verscharrt worden.
Neues Abtreibungsgesetz angekündigt
In spätestens einem Jahr sollen Schwangerschaftsabbrüche in Spanien durch ein gänzlich neues Gesetz geregelt werden, 23 Jahre, nachdem die erste, bis heute gültige Normative diesbezüglich verabschiedet wurde.
Kanarisches Watergate
Domingo González Arroyo auch als „Marques von La Oliva“ bekannt, der kürzlich aus seiner Partei, der Partido Popular, ausgeschlossen wurde weil er wochenlang den „Gehorsam“ verweigert hatte, verlangte jetzt den Rücktritt ehemaliger Parteifreunde.
Weg geebnet
Nach monatelangem Hin und Her scheint nun doch festzustehen, dass der Chef der kanarischen Sozialdemokraten, Juan Fernando López Aguilar, beim im November stattfindenden Parteitag im Amt bestätigt wird.
„Baden oder Nichtbaden“
Die Partei Centro Canario Nacionalista (CCN) in Santa Cruz de Tenerife hat ein Referendum gefordert, um darüber zu entscheiden, ob in dem Gezeitensee der neuen Plaza de España gebadet werden darf oder nicht.








