Wenn man als Auswanderer auf die Kanaren kommt, dann wundert man sich oft über die vielen verschiedenen Behörden, mit denen man es hier zu tun hat. Da sind die Ayuntamientos (Gemeinden), das Cabildo (Inselregierung), das Gobierno (Kanarische Regierung) und selbstverständlich die Nationalregierung in Madrid sowie die EU, deren Einfluss überall immer größer wird.
Politik
Schlechtes Krisenmanagement
Jerónimo Saavedra, Sozialist der ersten Stunde, ehemaliger kanarischer Präsident und jetzt Bürgermeister von Las Palmas de Gran Canaria geht hart mit seinem obersten Chef, dem Präsidenten José Luis Zapatero, ins Gericht.
Verdienter Aspirant
José Manuel Bermúdez, der Vizepräsident des Cabildos von Teneriffa und Präsident der Kanarischen Koalition CC in Santa Cruz, bedankte sich für die moralische Unterstützung seines Chefs, des Cabildopräsidenten Ricardo Melchior.
Die kritischste Debatte zur Lage der Nation
„Wir können es ablehnen, diese Modernisierung durchzuführen oder sie auf die lange Bank schieben. Doch dann riskieren wir es, den Anschluss zu verlieren. Oder wir sehen die Notwendigkeit eines Wechsels ein, auch wenn es alle unsere Kraft kostet“.
Kanarische Polizei erregt weiter Kritik
Kanaren-Chef Paulino Rivero muss sich derzeit einige Kritik gefallen lassen. Größter Stein des Anstoßes ist weiterhin der kanarische Polizeikörper, dessen Beamte erst vor wenigen Wochen den Dienst aufgenommen haben.
Kurzes Gastspiel
Er ist Dozent für Finanz- und Steuerrecht an der Uni La Laguna und war noch bis vor kurzem Wirtschaftsberater des Bürgermeisters von Santa Cruz, Miguel Zerolo.
Warnung vor der ETA in diesem Sommer
Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba hat vor einigen Tagen eine deutliche Warnung ausgesprochen: „Wir wissen, dass den Terroristen der ETA der Sommer gefällt, weil sie dann ganz besonders viel Aufmerksamkeit erregen. Weltweit verbreiten die Fernsehstationen die Meldungen über ihre Anschläge.
„Es ist nicht der Moment für Wahlen, sondern für Reformen“
Die kanarische Abgeordnete Ana Oramas, die die CC im Madrider Parlament vertritt, kam am zweiten Tag der Debatte zur Lage der Nation zu Wort. Sie unterstrich in ihrer Rede, dass nicht der Moment sei, um von Misstrauensanträgen und Neuwahlen zu reden, jetzt sei der Moment um Reformen durchzuführen.
Vorzugsbehandlung
Die Expräsidenten der kanarischen Regierung sollen einen speziellen Status erhalten.
Baskische Separatisten sollen nicht zur Wahl antreten
So sehr sich die sozialistische Regierungspartei PSOE und die oppositionelle Partido Popular PP auch bekämpfen, so einig sind sie sich darin, die Wahl separatistischer baskischer Parteien zu verbieten.







