Premiere auf der internationalen Bühne

Noch war Mariano Rajoy nicht offiziell zu Spaniens neuem Präsidenten gekürt, doch Anfang Dezember schlüpfte er zumindest auf internationaler Bühne schon einmal in diese Rolle und stellte seine ambitionierten Pläne zur Rettung des Landes in Marseille sowohl dem US-Finanzminister Timothy Geithner, diversen Regierungschefs Europas und der Spitze der Europäischen Volks­partei (EVP) vor.

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Politischer Wandel in Spanien

Am 20. November waren die Spanier zur Abgabe ihrer Stimme aufgerufen, um in vorgezogenen Wahlen über das neue Parlament Spaniens und die Zukunft des Landes zu entscheiden. Als klarer Sieger ging die Partido Popular (PP) aus dieser Wahl hervor und erreichte mit fast 45% bzw. 186 von 350 Sitzen die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Die Partido Socialista Obrero Español (PSOE) dagegen fuhr mit knapp 29% ihr bisher schlechtestes Wahlergebnis ein und wird nur 110 Abgeordnete stellen.

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Rechtsruck auch auf den Kanaren

Auch auf den Kanarischen Insen erlitten die Sozialisten ein Debakel. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, die viele Canarios in die Arbeitslosigkeit getrieben und die Erwerbslosenquote auf beängstigende 29% angehoben hat, entschieden sich die meisten Wähler für den Wechsel und setzen ihre Hoffnungen auf eine neue rechtsgerichtete Politik unter der Führung der Partido Popular (PP).

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