Am 20. November waren die Spanier zur Abgabe ihrer Stimme aufgerufen, um in vorgezogenen Wahlen über das neue Parlament Spaniens und die Zukunft des Landes zu entscheiden. Als klarer Sieger ging die Partido Popular (PP) aus dieser Wahl hervor und erreichte mit fast 45% bzw. 186 von 350 Sitzen die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Die Partido Socialista Obrero Español (PSOE) dagegen fuhr mit knapp 29% ihr bisher schlechtestes Wahlergebnis ein und wird nur 110 Abgeordnete stellen.
Politik
Partei pfeift Rivero zurück
Paulino Rivero, Präsident der kanarischen Inseln, preschte vor und sprach sich durch die Blume für Zuzahlungen im Gesundheitswesen aus, allerdings nur zu leisten von den finanziell besser gestellten Bürgern.
Rechtsruck auch auf den Kanaren
Auch auf den Kanarischen Insen erlitten die Sozialisten ein Debakel. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, die viele Canarios in die Arbeitslosigkeit getrieben und die Erwerbslosenquote auf beängstigende 29% angehoben hat, entschieden sich die meisten Wähler für den Wechsel und setzen ihre Hoffnungen auf eine neue rechtsgerichtete Politik unter der Führung der Partido Popular (PP).
Im Aufwind
Ana Botella ist nicht nur Stadtverordnete für Umweltfragen und zweite Vizebürgermeisterin im Rathaus von Madrid, sondern auch die Ehefrau des Expräsidenten José Maria Aznar.
Marokko fürchtet die PP
Vor etwas weniger als einem Jahr, am 28. November 2010, zogen Hunderttausende Marokkaner (mehr als drei Millionen nach Angaben der regierungstreuen Presse) durch die Straßen von Casablanca und skalierten „Partido Popular, Feind Marokkos“.
Neuer Volksverteidiger
Jerónimo Saavedra ist seit fast vierzig Jahren in der sozialistischen Partei Spaniens PSOE aktiv und war bis zu den letzten Kommunalwahlen im Mai Bürgermeister von Las Palmas de Gran Canaria.
Castillo San Felipe wird saniert
Ein Jahr nach der Gründung des Konsortiums zur Wiederbelebung der Stadt Puerto de la Cruz („Consorcio Urbanístico de Rehabilitación“), dem die Zentralregierung, die kanarische Regionalregierung, das Cabildo von Teneriffa und die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz angehören, traten die Vertreter vor die Presse, um über die unmittelbaren Vorhaben zu berichten.
IU zwinkert M-15 zu
Dass die Forderungen der M-15-Bewegung in der Wahlkampagne der Vereinigten Linken IU (Izquierda Unida) ihren Niederschlag finden würden, war schon bei ihrem Parteitag vor einigen Wochen abzusehen.
Harter Sparkurs auf Teneriffa
Ende Oktober äußerte sich Víctor Pérez Borrego, Hauptverantwortlicher für Finanzen in Teneriffas Cabildo, zum Haushalt 2012 und kündigte die fünfte Kürzung in Folge an.
Rubalcaba versus Rajoy
Die einzige Fernsehdebatte zwischen Alfredo Pérez Rubalcaba (PSOE, l.) und Mariano Rajoy (PP, r.) am 7. November brachte den 12 Millionen Zuschauern wenig Aufschluss über die konkreten Pläne der Präsidentschaftskandidaten. Dementsprechend sahen auch die anschließenden Umfragen weder Rubalcaba noch Rajoy vorne.










