Spanien erlebt zurzeit den schlimmsten Sommer der letzten zehn Jahre, was die Brandkatastrophen betrifft. Mehrere schwere Waldbrände wüteten auf den Kanaren, in Andalusien, Castilla La Mancha, Galicien und in Alicante.
Politik
500 Prominente verlieren Personenschutz
Kürzlich hat das spanische Innenministerium damit begonnen, rund 500 der insgesamt 1.700 hochrangigen Persönlichkeiten den Personenschutz zu entziehen, über den sie bislang verfügten.
Reaktion verlangt
Felipe González, Expräsident und prominenter Sozialist, ist der Meinung, dass es seiner Partei schlecht geht.
Politik – nein danke
Leire Pajín, Gesundheitsministerin in der Regierung Zapatero, hat beschlossen, der aktiven Politik den Rücken zu kehren.
Steueramnestie Teil II
Aufgrund des geringen Anklangs und der Kritik von Steuerexperten beschloss das Finanzministerium, nun noch weitergehende Anreize für Steuerbetrüger, um diese zur Legalisierung hinterzogener Gelder zu ermuntern.
Größtes Sparpaket der spanischen Geschichte beschlossen
Nachdem die Europäische Union der spanischen Bankenrettung ihren Segen gegeben, das Defizitlimit für die spanische Staatskasse „abgemildert“ und die Erfüllungsfrist um ein weiteres Jahr verlängert hatte, war es dann an Präsident Mariano Rajoy, im Gegenzug die seiner Regierung gestellten, harten Bedingungen zu erfüllen, und so präsentierte er im Abgeordnetenhaus das härteste Sparpaket der jüngeren spanischen Geschichte.
Fortschritt im Sorgerecht?
Die autonomen Regionen Aragonien, Katalonien und Valencia haben es vorgemacht, nun soll auch landesweit das gemeinsame Sorgerecht für Kinder bei Trennung der Eltern oder Scheidung keine Ausnahme mehr sein, denn Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón kündigte jüngst eine dahingehende Änderung des Código Civil (Bürgerliches Gesetzbuch Spaniens) an.
Kampf gegen Drogen am Steuer
Nach den neuesten Daten des Nationalen Toxikologischen Instituts hatten im vergangenen Jahr 15% der tödlich verunglückten Verkehrsopfer Drogen konsumiert, bevor sie sich ans Steuer setzten, 7% dazu noch Alkohol.
Kein Geld mehr für den Straßenbau
Ob auf nationaler oder autonomer Ebene, in allen öffentlichen Bereichen wird gekürzt und gespart. Zwar setzt sich die kanarische Regierung immer wieder in Madrid für eine Aufstockung des extrem beschnittenen Straßenbauetats ein, bisher jedoch vergebens.
Kanarisches Finanzsystem soll Arbeit schaffen
Nach drei Jahren setzten sich die für das Autonome Finanzsystem der Kanarischen Inseln (Régimen Económico y Fiscal, REF) Verantwortlichen endlich an einen Tisch, um die anstehende Reform zu besprechen.










