Der Bürgermeister der 10.000-Seelengemeinde Fortuna bei Murcia, musste sich jetzt wegen eines echten Kuhhandels vor der Justiz rechtfertigen.
Politik
Kanaren beantragen staatliche Rettung
Nachdem Ende September der mit Spannung erwartete staatliche Haushaltsentwurf für das kommende Jahr (siehe Seite 40) veröffentlicht wurde, überschlugen sich auf den Kanarischen Inseln die Ereignisse. Erschreckt stellte die Regionalregierung fest, dass die staatlichen Zuschüsse erneut stark beschnitten wurden. Javier González Ortiz, Leiter der Ressorts Wirtschaft und Finanzen, kündigte ein düsteres Jahr 2013 mit noch mehr Kürzungen, Arbeitslosigkeit und Armut an.
Nestbeschmutzer
Die kanarische Regierung hat eine Beschwerde gegen José Manuel Soria, Minister für Industrie und Tourismus, eingereicht. Soria, der aus Las Palmas stammt, war zuletzt Wirtschaftsminister im Kabinett von Paulino Rivero, bis die Koalition auseinanderbrach.
Wo bleiben die Hilfszahlungen?
Mitte Oktober richtete sich La Gomeras Inselpräsident Casimiro Curbelo öffentlich an die spanische und an die kanarische Regierung und forderte, endlich die versprochenen Hilfszahlungen für die Geschädigten der Sommerbrände (das Wochenblatt berichtete) zu überweisen.
„Spanisierungsprozess“
Der größte Fettnäpfchentreter der derzeitigen konservativen Regierung ist ohne Zweifel Erziehungsminister José Ignacio Wert.
Bundestagsdelegation trifft sich mit den Empörten vom 15-M
„Wir waren von ihren soliden Kenntnissen der Themen beeindruckt, die sie uns vorgetragen haben“, versicherte am Ende des Treffens mit Vertretern der Aktion 15-M die deutsche Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke von den Grünen.
Amnestie für zehntausend Wohnungen in Küstenlage
In der ersten Oktoberwoche hat der Ministerrat eine Reform des umstrittenen Küstengesetzes von 1988 verabschiedet, welche für mehr als zehntausend Häuser und Wohnungen in unmittelbarer Küstenlage von enormer Tragweite ist.
Cabildo kritisiert Kürzung der staatlichen Zuschüsse
Am 19. Oktober traten Teneriffas Inselpräsident Ricardo Melchior und die Vizepräsidenten Aurelio Abreu, Carlos Alonso und Cristina Valido vor die Presse, um sich zum nationalen Haushaltsplan für das kommende Jahr zu äußern.
Keine Gehälter für die Parlamentarier von Kastilien-La Mancha
Es war keine leere Drohung, welche Dolores de Cospedal, die Präsidentin der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha vor einigen Wochen ausgesprochen hatte. Im Haushaltsplan 2013 für die Region, den sie vor einigen Tagen vorgestellt hat, ist kein Posten für die Gehälter der Abgeordneten im Regionalparlament vorgesehen.
Wasser wird teurer
Der Posten für die Meerwasserentsalzung wurde von der Zentralregierung auf Null gekürzt, sodass mit einem Preisanstieg bei der Wasserrechung um bis zu 50% gerechnet werden musste.





