In seltener Eintracht sind alle politischen und sozialen Kräfte gegen die Einführung des sogenannten „Contrato único“. Es handelt sich dabei um einen einheitlichen Arbeitsvertrag, der für alle abhängig Beschäftigten gilt und die heute üblichen unterschiedlichen Vertragstypen ersetzt.
Politik
Der ideale Kandidat
Während sich die sozialistische Partei PSOE weiterhin im freien Fall befindet, was die Wahlbereitschaft der Bürger betrifft, wird die Diskussion um die Figur eines neuen Präsidentschaftskandidaten immer lauter.
Die Kirche setzt sich bei der Bildungsreform durch
Das umstrittene neue Bildungsgesetz LOMCE verschafft der Katholischen Kirche wieder mehr Einfluss in den Schulen, indem die Note des Fachs Religion zum ersten Mal seit 1990 wieder versetzungsrelevant wird und auch durch das Einfließen in den Notendurchschnitt für die Vergabe von Stipendien mitentscheidend ist.
Finanzminister nimmt Gemeinden ins Visier
Während die vieldiskutierte Kommunalreform noch immer nicht unter Dach und Fach ist, denkt das Finanzministerium bereits über eine weitere Sparmaßnahme nach.
PP stimmt gegen EU-Resolution für Medienfreiheit
Das Europaparlament hat mit einer deutlichen Mehrheit eine Resolution für eine EU-weite Überwachung der Medienfreiheit angenommen.
Spanische Jugendliche sollen in Deutschland eine Zukunft bekommen
Bei ihrem kürzlichen Spanienbesuch unterzeichneten die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und ihre spanische Amtskollegin Fátima Báñez eine Absichtserklärung, die für Tausende junger Spanier ohne Arbeit und Hoffnung die Wende bringen könnte.
125.000 Immobilienbesitzer in Spanien können aufatmen
Aller Kritik der Opposition und der Umweltschützer zum Trotz hat die regierende Partido Popular das strenge Küstenschutzgesetz erheblich gelockert. Spanienweit gelten 125.000, unmittelbar an der Küste gelegene und jahrzehntelang u.a. aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes vom Abriss bedrohte Bauten nun als gerettet.
Auch auf den Kanaren war die Freude groß, schließlich bangten die Bewohner von insgesamt 70 Küstenorten viele Jahre lang um ihr Zuhause und ihre Zukunft. Nicht ohne Grund, denn die Abrissbirne hatte beispielsweise das Fischerdörfchen Cho Vito noch im Dezember dem Erdboden gleich gemacht (das Wochenblatt berichtete).
Nur Cajasiete verpflichtet sich zum Pakt mit den Gemeinden
Nur das Geldinstitut Cajasiete hat den Plan der 88 kanarischen Gemeindeverwaltungen akzeptiert, das Drama der Zwangsräumungen zu bremsen.
Schulterschluss zwischen Kanarenregierung und Bürgerinitiativen
Die Verabschiedung des neuen Hypothekengesetzes in Madrid hat die Betroffenen, die Bürgerinitiativen und auch die Regionalpolitiker bitter enttäuscht, weil darin allenfalls halbherzige Maßnahmen umgesetzt wurden, um die Situation der Betroffenen zu erleichtern.
70 Fischerorte können aufatmen
Für die Kanarischen Inseln ist die Lockerung des Küstenschutzgesetzes von großer Bedeutung, waren doch bis vor Kurzem diverse Siedlungen und Häuser in unmittelbarer Küstennähe vom Abriss bedroht.











