Puerto de la Cruz droht der staatliche Eingriff

Besonders bunt hat es während der letzten Jahre die Gemeindeverwaltung von Puerto de la Cruz getrieben – derzeit steht die Gemeinde mit 27,4 Millionen Euro in der Kreide. Gemeindeschulden sind an sich nichts Ungewöhnliches und meistens nichts Besorgniserregendes, doch Puerto ist völlig außerstande, diese Schulden zu begleichen, werden doch regelmäßig die aufgestellten Etats um Millionenbeträge überschritten.

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Das Ende der Ära Melchior

Teneriffa hat einen neuen Cabildopräsidenten, nachdem Ricardo Melchior im Alter von 66 Jahren seinen Posten freiwillig abgegeben hat.
Obwohl er sich nicht völllig aus der Politik zurückziehen wolle, sei es doch an der Zeit, der Jugend den Vortritt zu lassen. Aus der Überzeugung, dass seine Partei, die nationalistische Coalición Canaria (CC), einer internen Erneuerung und Verjüngung bedarf, hat Melchior das Amt des Cabildopräsidenten noch vor Ende der Legislaturperiode niedergelegt und damit für ein einmaliges Ereignis gesorgt. Nie zuvor in der hundertjährigen Geschichte der Inselverwaltung war ein Präsident aus freien Stücken frühzeitig aus dem Amt geschieden.

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