Die finanzielle Lage von Puerto de la Cruz ist dermaßen schlecht, dass der Staat schon mit dem Eingriff gedroht hat (das Wochenblatt berichtete). Die Stadt ist zum Sparen gezwungen und reiht derzeit eine Sparmaßnahme an die andere.
Politik
Bürgermeisterwechsel nach 30 Jahren
Obwohl er gleich zu Anfang seiner Abschiedsrede betonte, dass er heute nicht von „einem historischen Tag für La Orotava“ sprechen wolle, wurde der 29. Oktober für die Stadt mit ihren etwa 41.700 Einwohnern doch ein geschichtsträchtiges Datum.
Das Weihnachtsgeld der Stadtväter
Halloween im Rathaus von Arona: passend zum Datum gestaltete sich die Sitzung an diesem Tag recht schauerlich.
Widerstand gegen Tempelbau in Adeje
In Adeje wird religiöse Toleranz gelebt. Die große hinduistische Gemeinschaft im Süden der Insel und die vorwiegend katholischen Canarios achten und verstehen sich geradezu vorbildlich.
„Die Regierung wird die Bürger für ihre Anstrengungen bei der Krisenbekämpfung belohnen“
Die Abschlussworte von Finanzminister Cristóbal Montoro, nachdem zwei Tagen lang der Haushaltsentwurf für 2014 im Parlament diskutiert worden war, galten dem Lob der Stabilität als höchstem Wert in Krisenzeiten.
Ungeliebtes Mutterland
In einem Interview mit dem staatlichen spanischen Fernsehsender TVE hat Kanarenpräsident Paulino Rivero moniert, dass die Ablehnung der Canarios gegenüber Festlandspanien ständig zunimmt.
Politische Neuorientierung
Die beiden Ex-Regierungschefs der sozialistischen Partei, Felipe González und José Luis Rodríguez Zapatero, haben die Einladung des PSOE-Parteichefs Alfredo Pérez Rubalcaba, angenommen, bei bevorstehenden politischen Konferenzen der Partei mitzuwirken.
Ministerium will vergünstigte Flughafengebühren wieder einführen
Auf die Ankündigung der Transportministerin Ana Pastor, die Vergünstigungen für Flughafengebühren bei der Aufnahme neuer Strecken wieder einzuführen, reagierten die kanarischen Politiker und Hoteliers mit Freude auf der einen, mit Ungläubigkeit bis Fassungslosigkeit und Kritik auf der anderen Seite.
Tatsächlich hatte das Transportministerium Ende 2011 die vergünstigten Flughafengebühren für Airlines, die neue Strecken in ihr Angebot aufnahmen, gestrichen und für großen Protest auf den Kanaren gesorgt.
Paulino Rivero: „Der Staat misshandelt die Kanaren“
Als „den Schlechtesten in der Geschichte der Demokratie“ bezeichnete Regionalpräsident Paulino Rivero den vor Kurzem veröffentlichten Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Trotz des allgemein von den Politikern verbreiteten Optimismus wurde der Staatsetat – und in direkter Folge die Überweisungen an die einzelnen Regionen – erneut beschnitten.
Ministerin verärgert Inselverwaltungen
Anfang Oktober stattete Transportministerin Ana Pastor den Kanaren einen Blitzbesuch ab. Auf Teneriffa weihte sie das neue Binter-Gebäude ein, auf Lanzarote besichtigte sie die Bauarbeiten im Hafen von Arrecife. Trotz der Kürze ihres Besuches von nur einem Tag sorgte Pastor für jede Menge Polemik.









