Der Kanarische Rechnungshof hat für seinen Bericht über die Vermögensaufstellungen der Inselregierungen aus dem Jahr 2011 die vorhandenen Sachwerte, also Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen, Maschinen, Ausrüstung, Mobiliar, EDV-Anlagen, Beförderungsmittel und anderes, im Wert von 1,276 Milliarden Euro analysiert.
Politik
Entscheidung in „letzter Minute“
Lange hat der Präsident sich Zeit gelassen, um den Spitzenkandidaten der Partido Popular für die Europawahlen zu benennen. Nun endlich ist seine Wahl auf Miguel Arias Cañete, den derzeitigen Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt, gefallen. Das hat Regierungschef Rajoy nun veranlasst, eine Mini-Umbildung seines Kabinetts durchzuführen.
Zusagen und Ausweichmanöver
Nach ihrem ersten Treffen am 8. Januar suchte Regionalpräsident Paulino Rivero am 29. April erneut Präsident Mariano Rajoy im Regierungspalast Moncloa in Madrid auf. Dort wurden die Gespräche über die dringensten Probleme und aktuelle politische Angelegenheiten der Kanaren fortgeführt.
Der vermeintliche Rückgang der Arbeitslosigkeit
Am 6. Mai gab das Arbeitsministerium die neuesten Daten zur Arbeitslosigkeit bekannt. Demnach ist die Zahl der als arbeitslos Gemeldeten im April um 111.565 auf 4.684.301 Personen zurückgegangen. Damit ist der April der „beste“ Monat seit Beginn der Erfassung der Daten und der zweitbeste seit dem Wechsel zur Demokratie.
„Ein wahrer Freund Deutschlands“
Teneriffas ehemaliger Cabildopräsident Ricardo Melchior wurde am 15. April mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Die Verleihung durch den Konsul der Bundesrepublik Deutschland auf den Kanaren, Herrn Peter Schmid, fand im kleinen Kreise in Santa Cruz de Tenerife statt.
Banken verfügen über 200 leerstehende Wohnungen
Wie überall in Spanien hat die Wirtschafts- und Immobilienkrise auch Santa Cruz schwer getroffen und geprägt. Die Suche nach Lösungen hält nach wie vor an. In den vergangenen Jahren wurden diverse Familien in Teneriffas Hauptstadt zwangsgeräumt, während die Immobilien in das Eigentum der Banken übergingen, die mittlerweile gleichzeitig als Immobilienagentur und Hypothekengeber fungieren.
Sparkurs zeigt Erfolg
Die Regionalregierung hat zwischen 2011 und 2013 die laufenden Kosten der Verwaltung und der öffentlichen Unternehmen um insgesamt 240 Millionen Euro reduziert.
Verfassungsgericht steht für gesundheitliche Versorgung illegaler Einwanderer ein
Das Spanische Verfassungsgericht hat die zeitweise Aufhebung des Gesetzes der Regierung von Navarra über die kostenlose gesundheitliche Versorgung zurückgenommen. Das hat nun zur Folge, dass in dieser Region wieder eine universale Gesundheitsversorgung herrscht und Ausländer sowie illegale Immigranten kostenfrei behandelt werden.
Begnadigungen prominenter Personen abgelehnt
Das spanische Justizministerium hat seine Informationen über die Begnadigungsgesuche für verschiedene prominente Persönlichkeiten fertiggestellt und negativ beschieden. Die letzte Entscheidung liegt jetzt beim Ministerrat, doch erfahrungsgemäß folgt dieser dem Urteil des Justizministers.
Unsichtbarer Aufschwung
Felipe González, langjähriger sozialistischer Regierungschef Spaniens, setzt sich ebenso wie viele andere Persönlichkeiten des politischen Lebens kritisch mit der Behauptung der Regierung auseinander, die Talsohle der Krise sei durchschritten und nun beginne der Aufschwung.








