Schon seit Jahren ist es auf den Kanarischen Inseln nichts Neues mehr, wenn mal wieder ein Flüchtlingsboot von der afrikanischen Küste an die Strände der spanischen Ferieninseln im Atlantik gelangt. Auch die immer wieder bekannt werdenden Nachrichten von gekenterten Booten und ertrunkenen Immigranten, erregen – erschütternderweise und bewirkt durch die Macht der Gewohnheit – längst nicht mehr das Aufsehen, das ihnen eigentlich gebührt.
Panorama
Pateras und Immigranten
Schon seit Jahren ereilen uns fast täglich Meldungen von Pateras, die regelmäßig an den Küsten der Kanarischen Inseln landen oder auf dem Meer in Seenot geraten. Pateras, das sind die äußerst notdürftig ausgestatteten und meist völlig überfüllten Flüchtlingsboote, die Menschen von kleinen Häfen in Marokko, Westsahara oder Mauretanien ins „gelobte Land“, also nach Europa bringen sollen.
Schlechte Zahlungsmoral
Das Gericht Nummer 5 von Marbella hat Anfang März „vorbeugend“ das Haus von Bürgermeisterin Marisol Yagüe beschlagnahmen lassen. Yagüe wird beschuldigt, die Kosten für die Renovierung ihres Hauses in Höhe von 949.926 Euro nicht bezahlt zu haben.
„Vergangenheitsbewältigung“
Die „Vereinigung für die Zurückgewinnung der historischen Erinnerung“ (ARMH) hat sich Anfang März schriftlich an die diplomatischen Vertretungen von Deutschland und Italien in Spanien gewandt.
In dem Schreiben fordern sie die beiden Regierungen auf, sich endlich offiziell für die Unterstützung, die Adolf Hitler und Benito Mussolini einst dem Diktator Francisco Franco während des spanischen Bürgerkrieges zukommen ließen, zu entschuldigen.
500 Euro für nichts
Telefongespräche mit dem Handy, die weniger als eine Minute dauern, aber voll berechnet werden; Parkgebühren für eine Stunde, obwohl man sein Fahrzeug nur 15 Minuten geparkt hatte; Hypotheken, bei denen der vereinbarte Zinssatz mal eben aufgerundet wird.
Kanaren lassen sich die Sonne nicht verfinstern
Die sonnenbegünstigten Kanarischen Inseln lassen die Sonnenfinsternis vom 29. März aus. An diesem Tag wird auf den Inseln zumindest für das bloße Auge kein Mondschatten die Sonne trüben.
Timesharing-Betrug
Kriminalbeamte nahmen am 17. März zwanzig Beschäftigte der Appartementanlage Club Puerto Atlántico im Urlauberort Arguineguín (Mogán) unter dem Verdacht fest, an einem Timesharing-Betrug beteiligt zu sein.
„Zapatero, Dummer, ETA geht keinen Pakt ein“
Die PP-regierte Stadtverwaltung von Alicante hat in einem Test für die öffentliche Auswahl von Feuerwehr-Führungskräften die wörtliche Option „Zapatero, Dummer, ETA geht keinen Pakt ein“ als eine mögliche Antwort gegeben.
Startklar zum Regieren
Ángel Acebes, Generalsekretär der konservativen Volkspartei (PP), ist fest davon überzeugt, dass seine Partei die nächsten Parlamentswahlen gewinnen wird.
Drei Verletzte bei Verkehrsunfall
Drei Personen wurden am 16. März bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Urlauberbus auf der Autobahn FV-2 von Puerto del Rosario nach Morro Jable verletzt.





