Insassen der Haftanstalt von Alhaurín de la Torre bei Málaga haben eine äußerst lukrative Einnahmequelle aufgetan. Sie haben Fotos und Videos von den Hauptbeschuldigten des Korruptionsskandals von Marbella aufgenommen, die dort einsitzen, und an die Medien verhökert.
Panorama
Häusliche Gewalt – das Register der Schande
Zweieinhalb Jahre ist es her, dass das spanische Justizministerium eine Datenbank für die Erfassung der Namen von Menschen ins Leben gerufen hat, die wegen häuslicher Gewalt angezeigt wurden.
28% der Portugiesen sind für Anschluss an Spanien
Genau zwei Tage bevor Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva seine erste offizielle Spanienreise antrat, heizte die portugiesische Zeitung Sol die Stimmung mit der Veröffentlichung des Ergebnisses einer polemischen Umfrage an.
„Schwere Fehler“
Sehr zum Unwillen seiner Parteigenossen erklärte Josep Piqué, Chef der konservativen Volkspartei (PP) in Katalonien kürzlich, bei der militärischen Invasion des Iraks seien „schwere Fehler“ begangen worden.
Verleumdungskampagne
Allem Anschein nach hat die konservative Opposition ihre niederschmetternde Wahlniederlage nach den Madrider Terroranschlägen vom 11. März 2004 immer noch nicht verwunden. Nur so ist jedenfalls die Vehemenz zu erklären, mit der die Volkspartei (PP) immer wieder versucht, die Täterschaft mit der baskischen Terrororganisation ETA in Verbindung zu bringen, auch wenn alle polizeilichen und gerichtlichen Ermittlungen die These zweifellos widerlegten.
Zweijähriger an Unterernährung gestorben
Mit großer Erschütterung wurde in Spanien die Nachricht über den Tod eines gerade einmal zwei Jahre alten Jungen aufgenommen, der am 24. September in Ponteareas bei Pontevedra an den Folgen von Unterernährung gestorben war. Seine Mutter und seine kleine Schwester liegen mit den gleichen Symptomen noch im Krankenhaus.
Geschichtsunterricht à la José María Aznar
Ex-Regierungschef José María Aznar hat mit seinen eigenwilligen Auslegungen der Geschichte einmal mehr für Erheiterung, insbesondere aber auch für Empörung gesorgt. Im Rahmen einer Konferenz, die der radikale Konservative am 22. September im Washingtoner Hudson Institute gab, nahm er Bezug auf die umstrittenen Äußerungen von Papst Benedikt XVI. und der anhaltenden Forderung von Muslimen nach einer Entschuldigung.
„Baskischer Friedensprozess geht weiter“
Obwohl in jüngster Zeit im Baskenland wieder die Gewalt der so genannten Kale Borroka, der Randale jugendlicher ETA-Anhänger auf den Straßen aufgeflammt ist, und gar ein Video in Umlauf kam, in dem drei vermummte ETA-Aktivisten darauf hinweisen, dass der „Kampf“ noch nicht vorbei sei, lässt sich Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero nicht von seiner Friedensstrategie abbringen.
Dringend mehr Polizeikräfte gefordert
Die Polizeigewerkschaften haben Mitte September Inspektoren des Innenministeriums mitgeteilt, dass die Kanarischen Inseln „dringend und umgehend“ mehr Polizeikräfte benötigen, um den durch den Flüchtlingsansturm gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.
Neue Ehrenbürger von Puerto de la Cruz
Im Festsaal des Rathauses von Puerto de la Cruz wurden kürzlich zwei Männer geehrt, die sich außergewöhnliche Verdienste um die Stadt erworben haben. Der eine auf dem sozialen Sektor, der andere als erfolgreicher und zukunftsorientierter Unternehmer. So unterschiedlich diese beiden Männer auch sein mögen, eines haben sie mit Sicherheit gemeinsam: sie sind äußerst begabte Manager.








