Sechs Tote in stillgelegtem Wasserstollen

„Da drin war es heiß, dunkel und angsteinflößend“, so gab der Chef der Guardia Civil von Santa Cruz den Eindruck seiner Leute wieder, als diese den Stollen „Piedra de los Cochinos“ in Los Silos erreichten. Dort starben am 10. Februar sechs junge Menschen im Alter von 22 bis 36 Jahren, elf weitere wurden mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert.

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Flüchtlingsdrama vor Mauretaniens Küste verhindert

Erst nach tagelangem Hin und Her und unzähligen diplomatischen Manövern ließ sich die mauretanische Regierung am 12. Februar dazu bewegen, ein Flüchtlingsschiff mit rund 400 illegalen Immigranten an Bord in den Hafen von Nouadhibou einlaufen zu lassen. Die hoffnungslos verrostete Marine I war auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln in Seenot geraten.

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Die Rettung des Straßenkarnevals

Am 9. Februar erwachte Santa Cruz aus einem Albtraum. Nur wenige Tage vor Beginn des Karnevals, des international berühmten Carnaval de Santa Cruz de Tenerife, hatte ein Richter eine einstweilige Verfügung gegen das Fest auf der Straße erlassen. Damit wurde der Forderung einer Minderheit – Anwohner eines Wohnhauses in der Calle San José – stattgegeben, die in der Innenstadt wohnt und gegen den lärmenden Straßenkarneval geklagt hatte.

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„Mutter Cayuco“ zu Besuch auf den Kanarischen Inseln

Mindestens 1.100 Senegalesen kamen im vergangenen Jahr bei dem Versuch, die kanarische Küste zu erreichen ums Leben, schätzt die spanische Kommission für Flüchtlingshilfe, doch die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Dies gab die Vizepräsidentin des Hilfsausschusses bekannt, als sie in Las Palmas de Gran Canaria Yaye Bayam begrüßte und vorstellte.

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