„Da drin war es heiß, dunkel und angsteinflößend“, so gab der Chef der Guardia Civil von Santa Cruz den Eindruck seiner Leute wieder, als diese den Stollen „Piedra de los Cochinos“ in Los Silos erreichten. Dort starben am 10. Februar sechs junge Menschen im Alter von 22 bis 36 Jahren, elf weitere wurden mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert.
Panorama
Lieblingsland der Auswanderer
Nach einer Umfrage der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times ist Spanien das beliebteste Land bei Auswanderungswilligen. Immerhin 17% der befragten Bürger gaben demnach an, Spanien sei das beste Land, um sich dort als Ausländer zu integrieren und Arbeit zu finden.
Madrider Terror-Prozess hat begonnen
Am 11. März 2004 explodierten in vier Madrider Nahverkehrszügen mehrere Bomben. Bei den bislang schlimmsten Anschlägen des islamischen Terrorismus in Europa kamen 191 Menschen ums Leben und 1.824 wurden verletzt.
Flüchtlingsdrama vor Mauretaniens Küste verhindert
Erst nach tagelangem Hin und Her und unzähligen diplomatischen Manövern ließ sich die mauretanische Regierung am 12. Februar dazu bewegen, ein Flüchtlingsschiff mit rund 400 illegalen Immigranten an Bord in den Hafen von Nouadhibou einlaufen zu lassen. Die hoffnungslos verrostete Marine I war auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln in Seenot geraten.
Anerkennung der Treue
Die wahren Fans, es gibt sie noch. Der Fremdenverkehrsverband (CIT) von Puerto de la Cruz zeichnet jedes Jahr besonders treue Urlauber aus, die so begeistert von der Stadt sind, dass sie seit Jahrzehnten ihre Ferien hier verbringen.
Korruptionsverdacht gegen Adán Martin erweist sich als unbegründet
Ganz knapp mit heiler Haut davongekommen ist jetzt Kanaren-Chef Adán Martín, der nach Medienberichten der letzten Wochen in den politischen Korruptionsfall verwickelt sein sollte, der Anfang Februar in Mogán auf Gran Canaria aufgedeckt wurde.
Königinnengala in Santa Cruz verpfuscht
Im Nachhinein ist man immer schlauer. Bürgermeister Miguel Zerolo gestand noch am selben Abend der Presse: „Wir haben uns geirrt. Rafael Amargo hat den Grundgedanken unseres Karnevals nicht verstanden“.
Die Rettung des Straßenkarnevals
Am 9. Februar erwachte Santa Cruz aus einem Albtraum. Nur wenige Tage vor Beginn des Karnevals, des international berühmten Carnaval de Santa Cruz de Tenerife, hatte ein Richter eine einstweilige Verfügung gegen das Fest auf der Straße erlassen. Damit wurde der Forderung einer Minderheit – Anwohner eines Wohnhauses in der Calle San José – stattgegeben, die in der Innenstadt wohnt und gegen den lärmenden Straßenkarneval geklagt hatte.
„Mutter Cayuco“ zu Besuch auf den Kanarischen Inseln
Mindestens 1.100 Senegalesen kamen im vergangenen Jahr bei dem Versuch, die kanarische Küste zu erreichen ums Leben, schätzt die spanische Kommission für Flüchtlingshilfe, doch die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Dies gab die Vizepräsidentin des Hilfsausschusses bekannt, als sie in Las Palmas de Gran Canaria Yaye Bayam begrüßte und vorstellte.
Immigrantenboot erreicht Tejita-Strand
Am 13. Februar erreichte erneut ein Flüchtlingsboot die Küste Teneriffas. Das „Cayuco“ kam am Badestrand La Tejita nahe El Médano im Süden der Insel an. 43 Männer waren an Bord, einige von ihnen stark unterkühlt bzw. dehydriert.










