Im Februar befanden sich in Spanien 112 Millionen 500 Euro-Scheine in Umlauf. Zum ersten Mal stellten damit die 500 Euro-Scheine mehr als zwei Drittel des insgesamt in Spanien in Umlauf befindlichen Geldes dar.
Panorama
„Regierung ist schuld am gestoppten Friedensprozess“
In einem Interview mit der baskischen Tageszeitung Gara erklärten Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA am 8. April, dem baskischen Nationalfeiertag, der „Friedensprozess“ sei „auf Eis gelegt, weil die Regierung ihre Abmachungen nicht eingehalten hat“.
Alles bereit für die Geburt
Zwar wurde offiziell der Geburtstermin für die zweite Tochter des Kronprinzenpaares, Don Felipe und Doña Letizia, für Anfang Mai angekündigt. Dennoch ist schon seit Wochen alles bereit für das große Ereignis. Und das gilt nicht nur für das Ärzteteam, das Prinzessin Letizia in der Madrider Privatklinik Ruber Internacional bei ihrer zweiten Geburt helfen wird.
Ungehorsamer Parteikollege erhielt den Laufpass
Ungehorsam bzw. eine eigene Meinung zu vertreten ist in der konservativen Opposition (PP) allem Anschein nach absolut nicht erwünscht. Das hat sich jetzt erneut gezeigt, als die PP-Fraktion im Abgeordnetenkongress ihren Parteikollegen, den Abgeordneten und stellvertretenden Sprecher im Bildungsausschuss, Joaquín Calomarde, seines Amtes im Bildungsausschuss enthoben hat, nachdem er den von der PP beschlossenen wirtschaftlichen und informativen Boykott des linksliberalen Medienkonzerns PRISA kritisierte.
Erstes Holocaust-Denkmal Spaniens eingeweiht
Madrid wurde am 15. April zur ersten spanischen Stadt, die mit einem Denkmal der Opfer gedenkt, die durch den Holocaust ums Leben gekommen sind.
Spendenskandal um NGO-Organisation
Noch ist in der Angelegenheit mit Sicherheit nicht das letzte Wort gesprochen worden, doch der auf der NGO-Organisation Intervida lastende Verdacht ist erschütternd. Die katalanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Intervida wegen Veruntreuung von Millionenbeträgen.
Geldwäscher-Ring in Marbella aufgedeckt
Dass es in dem nach außen so mondän anmutenden Promi-Küstenort Marbella arg stinkt, weiß spätestens seit Beginn der sogenannten „Operación Malaya“, bei der unter anderem das gesamte Regierungsteam wegen Korruptionsverdachts abgesetzt und teilweise angeklagt wurde, jeder in Spanien. Doch scheint der Verwesungszustand des ehemals so glitzernden Ferienortes weit schlimmer als angenommen.
Antiterror-Einheiten in Alarmbereitschaft
Seit dem Bombenterror am 11. April in Marokko und Algerien schrillen auch in Spanien sämtliche Alarmglocken. Und das nicht nur wegen der unmittelbaren Nähe zu den Ländern, in denen sich islamistische Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt haben. Nein, die Sorge der spanischen Sicherheitskräfte ist hauptsächlich auf das Bekennerschreiben zurückzuführen, das nach dem Attentat in Algier veröffentlicht wurde und eine deutliche Warnung der Al Qaida-Terroristen an Spanien enthält.
Information über Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates in Spanien
Jeder Staatsangehörige eines EU-Staates kann eine berufliche Tätigkeit in Spanien nach den hier geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften ausüben. Die vorherige Einholung eines Visums bei den spanischen Auslandsvertretungen in Deutschland entfällt. Ebenso bedarf es keiner Arbeitserlaubnis.
IOM sagt Anstieg der Flüchtlingszahlen voraus
Die International Organization for Migration (IOM), die als weltweit führende Hilfsorganisation operationelle Hilfsprogramme für Migranten und Migrantinnen durchführt, erwartet noch in diesem Frühling einen weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen aus Afrika auf den Kanarischen Inseln.







