Nachdem das ehemalige Gebäude der Telefónica in der Straße Teobaldo Power in Santa Cruz, genau gegenüber dem Parlamentssitz zur Einrichtung der Verwaltungsräume übernommen wurde, bemüht sich nun der Vorsitz des Parlaments um die Erwirkung einer Baugenehmigung bei der Stadt, um einen unterirdischen Gang zur Verbindung beider Gebäude anzulegen.
Panorama
Aufstand in der JVA Tenerife II
Rund 200 Justizvollzugsbeamte der Haftanstalt „Tenerife II“ in La Esperanza haben Ende Februar gegen die völlige Überlastung des Gefängnisses protestiert. Sie wiederholten ihre jahrelangen Forderungen nach mehr Personal und dem Bau neuer Strafanstalten, um Häftlinge zu verlegen.
Menschenhändlerring zerschlagen
Nach langwierigen Ermittlungen gelang es der Polizei Ende Februar auf Gran Canaria einen Menschenhändlerring zu zerschlagen, der darauf spezialisiert gewesen sein soll, junge Brasilianerinnen auf die Kanaren zu locken, um sie dort zur Prostitution zu zwingen.
Investitionen einer Infantin
Für ungemein viel Gesprächsstoff hat Ende Februar in Spanien die Nachricht gesorgt, dass die erstgeborene Tochter von König Juan Carlos und Königin Sofía, Infantin Elena, ein Investment- und Consulting-Unternehmen gekauft haben soll.
Großzügige Geste
Josefa Durán, eine Rentnerin aus Alburquerque (Badajoz) ist überglücklich. Nach einem persönlichen Bittschreiben an Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero wurde ihr vom Regierungssitz in Madrid, dem Moncloa-Palast, tatsächlich ein PC zugeschickt, mit dem sie ihre Memoiren schreiben will.
Irak verfolgt Aznar
Der ehemalige konservative Ministerpräsident José María Aznar wird von seinem zu Regierungszeiten wohl schwersten Fehler, der Beteiligung am Irak-Krieg, bis heute verfolgt. Jetzt nämlich hat die Bürgerplattform Juicio a Aznar (in etwa „Aznar vors Gericht“) angekündigt, nach den Parlamentswahlen vom 9. März wegen „Kriegsverbrechen“ erneut Klage gegen den Ex-Regierungschef erheben zu wollen.
Katzenjäger gefasst
Javier Ferrero und Juan Carlos Vázquez, zwei Mitglieder des Partei-Jugendverbandes der konservativen Volkspartei (PP) in Toledo, müssen sich von einer möglichen politischen Karriere wohl verabschieden, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Studenten boykottierten Wahlveranstaltungen
Ausgerechnet in Universitäten, den Orten für Dialog und Meinungsfreiheit par excellence, haben sich im Vorfeld der Parlamentswahlen unangenehme Vorfälle zugetragen, die für viel Wirbel in Spanien sorgten. An mehreren Universitäten wurden Spitzenkandidaten verschiedener Parteien, die dort Wahlveranstaltungen durchführen wollten, durch kleinere Gruppen linksradikaler Studenten boykottiert.
Mädchen von Mitschülern brutal verprügelt
Zwar deuten alle jüngsten Untersuchungen darauf hin, dass das Phänomen des Bullying, also des Mobbing unter Kindern und Jugendlichen an Schulen, in Spanien in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Doch der Fall eines 16-jährigen Mädchens, das am 10. Februar in Ermua (Vizcaya) brutal von Mitschülern verprügelt wurde, hat das Thema erneut in die Schlagzeilen gebracht.
Beste Kampfstiere bis in alle Ewigkeit sichern
Eines der umstrittensten, aber auch traditionsreichsten Gewerbe Spaniens will einen gewagten Schritt in die Moderne wagen. Nach einem Bericht der spanischen Tageszeitung El País will der bekannte spanische Kampfstier-Züchter Victoriano del Río in Kürze nämlich eines seiner besten Zuchttiere, den 16 Jahre alten Bullen Alcalde, in Texas, USA, klonen lassen.





