September kristallisiert sich als ein besonders tragischer Monat im Hinblick auf das Drama der illegalen Immigration heraus. Wobei sich der Höhepunkt der Tragödie gleich in den ersten Tagen des Monats abspielte, als die Guardia Civil am 3. September südlich von Gran Canaria eines der prekären Holzboote auffischte, das illegale Immigranten für die Überfahrt von Afrika zu den Kanaren benutzen.
Panorama
Trauerfeier für Spanair-Opfer in Madrid
Am 11. September, fast auf den Tag genau drei Wochen nach dem Flugzeugunglück im Barajas-Flughafen, fand zum Gedenken der 154 Todesopfer eine Trauerfeier in der Almudena-Kathedrale in Madrid statt.
Unter den rund 2.000 Trauergästen befanden sich nicht nur Angehörige und Freunde der Todesopfer, sondern auch zahlreiche Mitglieder der Rettungsmannschaften, Feuerwehrmänner, Sanitäter und psychologische Betreuer, die nach dem Unglück zum Einsatz kamen.
Raubüberfall im Luxushotel
Wie die Täter die strengen Sicherheitskontrollen des Luxushotels überwinden und ungehindert auf das Gelände des Gran Hotel Bahía del Duque gelangen konnten, ist immer noch ein Rätsel. Gegen 22.00 Uhr am 3. September überfielen zwei Maskierte einen Juwelier innerhalb der exklusiven Hotelanlage.
Humphrey kehrt heim
Anfang dieses Jahres traf das junge Robbenmännchen, das von den Tierpflegern auf den Namen Humphrey getauft wurde, im Loro Parque in Puerto de la Cruz ein. Fischer hatten es an der Küste von Casablanca völlig entkräftet gefunden und sich mit dem Cabildo von Gran Canaria in Verbindung gesetzt, das sie an den berühmten Tierpark auf Teneriffa verwies.
Kanarischer Auswanderer in Venezuela ermordet
Am 11. September wurden sämtliche Hoffnungen der Familie von Juan Eugenio Martín Rodríguez zunichte gemacht. Der von La Palma stammende Unternehmer, der seit 1965 in Venezuela lebte, wurde tot aufgefunden.
Zehn neue Dienstfahrzeuge für ein Ministerium mit nur neun Spitzenfunktionären?
Obwohl das Wort Krise in aller Munde ist und auch von der kanarischen Regierung angesichts der geminderten Einnahmen Sparmaßnahmen angekündigt werden, scheint das Geld für bestimmte Anschaffungen wiederum nicht zu fehlen.
Knapp 2,5 Millionen Einwohner bis 2019
Das kanarische Statistikamt Istac rechnet bis zum Jahr 2019 mit einem etwa 15%igen Bevölkerungszuwachs auf dem Archipel. In elf Jahren könnten, wenn sich diese Schätzungen bewahrheiten, knapp 2,5 Millionen Menschen auf den Inseln leben.
Eigene Uniformen für Spaniens Soldatinnen
Seit 20 Jahren dürfen Frauen in Spanien zum Militär. Doch erst mit einer Frau als oberste Befehlshaberin, Verteidigungsministerin Carme Chacón, besteht für die Soldatinnen endlich die Chance auf eigene, ihren Körperformen entsprechende Uniformen.
In der Wüste ausgesetzt
Im „goldenen Westen“ sind die dramatischen Bilder afrikanischer Bootsflüchtlinge, die am Ende ihrer Kräfte die Kanarischen Inseln, das spanische Festland und in letzter Zeit auch verstärkt Inseln wie Malta oder Lampedusa erreichen, in den Nachrichten schon seit längerem keine Seltenheit mehr.
Ex-Ministerpräsident Aznar dementiert Vaterschaft
Ganz offiziell ließ José María Aznar am 3. September über die FAES-Stiftung mitteilen, er sei nicht der Vater des Kindes, das die französische Justizministerin Rachida Dati erwartet.







