Für Teneriffa-Freunde ist jetzt ein neues Buch erschienen, das Einblicke in das Urlauberleben auf der Ferieninsel gibt. „Buenos días, Tenerife“ heißt das knapp 60-seitige Büchlein von Annelore Bösch.
Kultur
Insel-Goldmedaille für „Los Sabandeños“
Die berühmte Folkloregruppe „Los Sabandeños“, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, wurde mit der Goldmedaille der Insel ausgezeichnet.
Karneval 2006
Biblische Texte sind oft knapp geraten, mit vielen Wiederholungen und oft nur wenigen Informationen. So gleichen sie quasi schwarz-weiß-Zeichnungen, die wir ausmalen können und auch sollen. Das nennt die kirchliche Tradition dann „Betrachtung“. Ein kleiner Junge sagte mir einmal: „Ich habe ein Malbuch von Jesus. Da darf man nicht über die Linien malen.“ Nicht über die Linien malen heißt bei der Betrachtung: Die Szenen nicht verändern – nur ausmalen und mit Farben versehen.
Teneriffa und seine Ortschaften
„Tenerife y sus pueblos“ nennt sich ein neues Buch, das mit über 600 Farbfotos auf 270 Seiten und in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch alle Dörfer Teneriffas beschreibt.
Jetzt beginnt das größte Fest des Jahres
Pünktlich mit Erscheinen dieser Wochenblatt-Ausgabe findet in Teneriffas Karnevalshochburg Santa Cruz der Start in den „Carnaval 2006“ statt. Nun ist es wieder soweit. Der Karneval – das größte Fest des Jahres – lässt die in- und ausländischen Insulaner den Alltagstrott vergessen. Im Karneval geht geschäftlich und amtlich alles viel, viel langsamer: ist doch Karneval! Nur die Lust am Leben läuft auf Hochtouren, und die Aufmerksamkeit gilt den festlichen Galas, den bunten Tanz- und Kostümwettbewerben und den lustig-frechen Texten der Murgas, die Politik und Tagesgeschehen kräftig durch den Kakao ziehen.
Vier Goya-Filmpreise für Isabel Coixet
Isabel Coixet, eine der berühmtesten Regisseurinnen des heutigen Spaniens, ging als große Gewinnerin aus der diesjährigen Verleihung der Goya-Filmpreise hervor, die die spanische Filmakademie am 30. Januar in Madrid vergeben hat.
Sonnenseite(n) des Lebens entdecken
Nicht alles in unserer Welt und auch in unserer Kirche ist „eitel Sonnenschein“. Immer wieder stelle ich – auch bei mir selbst – fest, dass wir viel eher bereit sind zu klagen, als uns auf die Suche nach den Sonnenseiten des Lebens zu machen. Deshalb möchte ich mit diesen Zeilen mal ganz bewusst die Sonnenseiten in den Vordergrund stellen; denn mit ihnen kommen wir unserem Ursprung wesentlich näher und schaffen es vielleicht so, ein klein wenig Licht in die Trübnis unseres Klagens hineinzutragen.
„Mehr als der Tod“
„Wir Menschen töten mehr als der Tod.“ Diese erschütternde Feststellung machte Literaturnobelpreisträger José Saramago in einem Roundtabel-Gespräch über „Zivilisationen und die Verteilung der Modernitäten“, das Mitte Januar in einer Aula der Universität Sevilla stattfand.
Bescheidene „Pe“
Spaniens derzeit bester Exportschlager, die Schauspielerin Penélope Cruz, ist in Paris mit dem Orden der schönen Künste ausgezeichnet worden.
Chillidas Tindaya-Projekt „technisch möglich“
Für den baskischen Künstler Eduardo Chillida war es eines seiner liebsten Projekte, doch erfuhr der 2002 verstorbene Maler und Bildhauer nie, ob sein Anliegen auch tatsächlich durchführbar ist. Die Rede ist von einem der umstrittensten künstlerischen Projekte der Kanarischen Inseln: Die Aushöhlung des Tindaya-Berges auf Fuerteventura, um in seinem Inneren ein „Museum für den Berg“ zu schaffen, in dem der Besucher im durch zwei senkrechte Schächte fallenden Licht den „Raum der Leere“ empfinden und „spüren“ soll, dass „alle Menschen Brüder“ sind. So in etwa hatte der Künstler selbst seinen seit 1995 gehegten Lebenstraum beschrieben.








