In Kürze wird das Instituto Cervantes, das spanische Pendant zum Goethe-Institut, neue Zweigstellen in Washington, Luxemburg und Singapur eröffnen.
Kultur
Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer
Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen.
Wandern und entdecken
Der Sendero 18 am Südrand der Cañadas ist nur kurz, aber ein Brillant im Wegenetz des Nationalparks. Wie auch der wesentlich längere Sendero 4 durch die Siete Cañadas führt uns dieser Pfad ein Stück an dem mächtigen Hufeisen aus Felsenkliffen und Steilhängen entlang, das den Pico del Teide in gebührendem Abstand umfasst. Es entstand vor etwa 170 000 Jahren durch einen gigantischen Bergsturz, als der Vorgänger des Pico del Teide über die Gegend, in der sich heute Icod de los Vinos befindet, ins Meer rutschte. Anders als bei dem nördlicheren Weg kommen wir hier zum Greifen nah an die Steilwände heran.
Die Lady Tenerife von Martín Chirino erstrahlt in neuem Glanz
Nach dreimonatiger Restaurierung wurde am 10. Juli die erneut strahlend schöne Lady Tenerife von Bildhauer Martín Chirino auf der Plaza de Alberto Sartoris in Santa Cruz enthüllt.
Fettnäpfchenführer Barcelona
Ein Reiseknigge für die Diva am Mittelmeer von Jens Wiegand
Rückblick
Das Ereignis des Sommers, wenn nicht sogar des ganzen Jahres 1985, war ohne Zweifel für die Kanaren die Einweihung der Observatorien von „Izaña“ auf Teneriffa und „Roque de los Muchachos“ auf La Palma, der zahlreiche gekrönte Häupter und Staatspräsidenten auf Teneriffa vereinte. In mehrseitigen Berichten machten wir uns in unserer Ausgabe vom 5. Juli 1985 zum Echo dieses internationalen Ereignisses, bei dem die Eröffnung von wissenschaftlichen Forschungszentren begangen wurde, die zu dieser Zeit weltweit ihresgleichen suchten. Auch das Astrophysikalische Institut der Kanaren IAC wurde feierlich eingeweiht. Dieses Institut sollte die Operationsbasis für die Wissenschaftler sein, um die Daten, welche sie in den Observatorien gesammelt hatten, auszuwerten. Neben Spanien waren Deutschland, Großbritannien, Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Irland an dem Projekt beteiligt und daher war „höchste Prominenz“ zur Einweihung angereist.
Heineken Jazz-Festival
Im Juli bringt die 24. Ausgabe des „Canarias Jazz & Más Heineken“-Festivals Jazzgrößen wie den US-amerikanischen Saxofonisten James Carter und den Pianisten Robert Glasper auf die Inseln.
Die Konzerte finden auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura statt.
Müllstreik am Nordflughafen beendet
Das Personal der Reinigungsfirma am Nordflughafen von Teneriffa hat nach über einer Woche die Arbeit wieder aufgenommen.
Wandern und entdecken
Den Roque de Chabao am Südrand der Cañadas verfehlt man nicht. Der kurze Sendero 18 vom Centro de Visitantes „Juan Evora“ (südlich von Boca de Tauce) zum Mirador de Chío führt unmittelbar am Fuß dieses mächtigen steinernen Sägezahns entlang. Hier benötigen wir keine besondere Kondition; denn es gibt keine nennenswerten Steigungen. Mit Rücksicht auf unsere Füße sollten unsere Schuhsohlen allerdings nicht zu weich sein. Im Verlauf des Weges kommen wir hier zum Greifen nah an die Steilwände heran; da die von den „Narices del Teide“ herabgeflossenen Lavaströme den Wegverlauf unmittelbar am Fuß der Klippen erzwingen. Das gibt uns Gelegenheit, mehr zu entdecken, als in diesem Artikel beschrieben werden kann. Für die einfache Strecke braucht man bei normalem Tempo ungefähr 90 Minuten. Entdecker sollten mindestens das Doppelte einrechnen. Hin- und Rückweg sind gleich. Die umgekehrte Blickrichtung ist nicht weniger lohnend. Und wer es eher sportlich halten und sich nicht mit Entdeckungen aufhalten möchte: Vom Mirador de Chío über die Narices del Teide gelangt man in einer anspruchsvollen, empfehlenswerten Tagestour ebenfalls wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Nur das Beste wollen
Ich glaube, da stimmen Sie mir doch unbenommen zu, wenn ich sage: Eltern wollen für ihre Kinder – in aller Regel – immer nur das Beste. Allerdings ist das manchmal gar nicht so einfach.









