Rückblick

Ein Besuch in Disneyland, das war für die Kids in den Achtzigerjahren ein unerfüllbarer Traum, denn welche Eltern konnten sich schon eine Reise in die USA erlauben, um ihren Kindern diese Freude zu machen. Da waren die Erwartungen natürlich groß, als das Unternehmen seine Pläne verkündete, ein europäisches Disneyland schaffen zu wollen. Neben Frankreich war Spanien ein „heißer Kandidat“ als Standort und hatte nicht nur das entsprechende Gelände parat, sondern sich auch große Hoffnung auf Devisen, Touristenströme und Hunderte neuer Arbeitsplätze gemacht. Doch ausgerechnet zum Jahresbeginn 1986 kam die Nachricht: Das amerikanische Unternehmen hatte sich für Frankreich entschieden.

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Wandern und entdecken

Laurisilva, Lorbeerwald. Typisch kanarisch, jedenfalls für die vier westlichen Inseln. Für die Landschaft fast schon wie das tägliche Gofio für die Guanchen: schlichtweg unverzichtbar. Wo die Laurisilva verschwindet, werden die Niederschläge geringer und das Inselklima wüstenartiger. Grund genug, sie streng zu schützen. Im Nationalpark von Garajonay auf La Gomera, großen Teilen des Anaga-Gebirges und des Teno-Gebirges auf Teneriffa, im Bosque de Los Tilos auf La Palma und im Norden von El Hierro laden uns diese besonderen Wälder zum Wandern ein. Besonders sind sie nicht nur, weil es sie, abgesehen von einigen Restbeständen auf den Azoren und Madeira, weltweit nur hier gibt. Sie repräsentieren auch eine höchst lebendige Pflan- zengesellschaft, die bis vor gut zwei Millionen Jahren große Teile der heutigen Subtropen bedeckte und dort mit dem Beginn der Eiszeiten ausgestorben ist. Sogenannte lebende Fossilien sind schon sehr selten, fossile Lebensgemeinschaften aus zahlreichen solcher Arten extreme Ausnahmen. Die klimatisch isolierte Lage auf unseren Inseln machte ihr Überleben möglich. Es sind nicht nur einige wenige Arten, die den Lorbeerwald bilden – die Gegend um EL Pijaral, die nur mit schriftlicher Erlaubnis betreten werden darf, gehört zum Artenreichsten, was unsere Erde bietet. Kanarische Wissenschaftler verweisen mit Stolz darauf, und aus aller Welt reisen Forscher an.

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Wer bekommt den Milliarden-Schatz?

Dieser Tage überraschte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos die Welt mit der Nachricht, man habe die vor über 300 Jahren gesunkene spanische Galeone „San José“ gefunden. Viel mehr wollte Santos jedoch nicht preisgeben, schließlich könnte der sich an Bord der „San José“ befindliche Schatz mehrere Milliarden Euro wert sein. Neben Kolumbien und Spanien haben auch professionelle Schatzsucher Ansprüche angemeldet.

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Aufsehenerregender Wohnungswechsel einer Mumie

Wie ein Hochsicherheitstransport fand in Madrid der Umzug der erstaunlich gut erhaltenen Mumie eines Ureinwohners der Kanarischen Inseln statt. Die 1776 im Barranco de Erques im Südwesten von Teneriffa entdeckte Guanchenmumie war seit über 100 Jahren im Anthropologischen Museum in Madrid untergebracht, wo dem archäologischen Fund jedoch nicht die Bedeutung beigemessen wurde, die ihm gebührt.

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Subventionen zur Restaurierung historischer Privathäuser

Es sind insbesondere die in Privateigentum stehenden historischen Gebäude in der Altstadt von Santa Cruz, La Laguna oder La Orotava, die zusehends verkommen. Nun hat das Cabildo beschlossen, die Restaurierung und die erneute Nutzung dieser Gebäude voranzutreiben. Gegenüber einer Tageszeitung kündigte Josefa Mesa, Leiterin des Ressorts für historisches Kulturgut, einen diesbezüglichen Posten über 400.000 Euro für das kommende Jahr an.

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