Santa Cruz will Abwassereinleitung „Null“ bis 2019 erreichen

Die kanarische Regierung hat der Stadt Santa Cruz einen Aufschub gewährt und die Genehmigung für die Einleitung von täglich bis zu 20.000 Kubikmeter vorgeklärtem Abwasser ins Meer erteilt bzw. erneuert. Dieses Zugeständnis geht allerdings mit strengen Kontrollen einher und hat eine begrenzte Laufzeit. Bis in spätestens zwei Jahren muss die Stadt den Ausbau der Kläranlage im Stadtteil Buenos Aires abgeschlossen haben, sodass die Anlage von Los Llanos nur noch als Pumpwerk betrieben wird.

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Ehrgeiziger Marketing-Plan

In Puerto de la Cruz wurde ein Marketing-Plan vorgestellt, durch den die Erneuerung und touristische „Neupositionierung“ der Stadt erreicht werden soll. Der mit vorerst 193.000 Euro dotierte Plan hat das Ziel, die Vorzüge der Stadt stärker herauszustellen, um Aktivurlauber, welche die Natur genießen möchten, zu motivieren, die Stadt zu besuchen. Die Zielgruppe sind Reisende, die sich einen Ferienort mit eigener Identität wünschen, der Tradition, Kultur und eine ausgezeichnete, vielseitige Gastronomie zu bieten hat.
Ganz neu ist in diesem Zusammenhang das Fischereimuseum der Stadt, das nun eröffnet wurde. Die Ausstellung dokumentiert anhand einer umfangreichen Sammlung von Ausstellungsstücken und Fotos die eng mit dem Meer verbundene Geschichte der Stadt.

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