Unwetter fordert ein Todesopfer: Junge Deutsche starb auf La Gomera

Ein großflächiges Sturmtief, das sich von den Azoren in Richtung der Kanarischen Inseln bewegte, hatte die Regionalregierung am 2. März dazu veranlasst, die westlichen Inseln des Archipels in Alarmbereitschaft zu versetzen. Warnstufe orange wegen drohender orkanartiger Böen, heftiger Niederschläge und starkem Seegang wurde ausgerufen.
Die Vorsichtsmaßnahmen stellten sich spätestens am frühen Nachmittag des 3. März als angemessen heraus, als das Unwetter mit starkem Sturm die Inseln erreichte.

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In Staub gehüllt

Eindrucksvoll zeigt das Satellitenbild wie Massen von Sandstaub aus Süd-Marokko und der West-Sahara vom starken Wüstenwind hundert Kilometer über den Atlantik getragen werden und Fuerteventura und Lanzarote einhüllen.
Schon kurz nach dem Zeitpunkt dieser Aufnahme war auch Gran Canaria in dichten gelblichen Dunst eingehüllt. Ungewöhnlich schnell erreichte die Calima-Wolke alle Inseln. Die Sicht wurde auf den östlichen Inseln von normalerweise zehn auf eineinhalb bis vier Kilometer eingeschränkt.

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