Aus dem in 2.710 m Tiefe liegenden Wrack des im April 24 km südöstlich von Gran Canaria gesunkenen Fischtrawler Oleg Naydenov tritt weiterhin Öl aus.
Umwelt
Erste Hitzewelle brachte Rekordtemperaturen
Nach einem der regenreichsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen erleben die Kanarischen Inseln nun einen der heißesten Mai-Monate überhaupt. Die erste Hitzewelle des Jahres, begleitet von Wüstenstaub in der Luft, hielt Mitte des Monats Einzug und sorgte für Rekordtemperaturen.
Unterwasserroboter schließen Lecks
Während weiterhin rund 10 Liter Treibstoff pro Stunde aus dem 24 km südöstlich von Gran Canaria gesunkenen Fischtrawler „Oleg Naydenov“ austreten (das Wochenblatt berichtete), haben die Arbeiten zur Versiegelung der acht Lecks begonnen. Die Einsatzkräfte überprüfen weiterhin rund um die Uhr die Gewässer und Küsten, um auftauchende Ölflecke umgehend zu bekämpfen.
Ölaustritt noch nicht unter Kontrolle
Nachdem der im Hafen von Las Palmas in Brand geratene und wegen Explosionsgefahr aufs offene Meer geschleppte russische Fischtrawler „Oleg Naydenov“ am 14. April gesunken ist (das Wochenblatt berichtete), tritt kontinuierlich Öl aus, das an die Meeresoberfläche steigt.
Kontrolle der Kohlekraft-Emissionen in Händen der Industrie
Die EU-Kommission hat von allen Mitgliedsstaaten Vorschläge für die Festlegung der Grenzwerte des Schadstoffausstoßes von Kohlekraftwerken angefragt. Bei Überschreitung dieser Emissionslimits sollen die Energieunternehmen zur Kasse gebeten werden.
Flammschutzmittel-Belastung bei Delfinen in der Straße von Gibraltar festgestellt
Eine wissenschaftliche Studie des Obersten Spanischen Forschungsrates (Consejo Superior de Investigaciones Científicas), an der die Loro Parque Stiftung mitgewirkt hat, ergab, dass verschiedene Meeressäugerarten im Golf von Cádiz und in der Meerenge von Gibraltar durch Flammschutzmittel – sowohl die klassischen PBDE (Polybromierte Diphenylether) als auch die neuen Dechlorane – belastet sind.
Lanzarote und die Chinijo-Inseln sind jetzt „Geopark“
Lanzarote und der Chinijo-Archipel – bestehend aus den vorgelagerten Inseln La Graciosa, Alegranza, Roque del Este, Roque del Oeste und Montaña Clara – sind als Mitglied im europäischen Geopark-Netz aufgenommen worden.
Beinahe-Katastrophe: Russischer Trawler gesunken
Als am 12. April die ersten Medien über ein Feuer auf einem russischen Fischtrawler im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria berichteten, ahnte noch niemand, welch dramatische Ausmaße dieser Vorfall kurze Zeit später annehmen würde.
Weil der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, entschieden die Verantwortlichen aus Furcht vor einer Explosion, das Schiff, das 1.400 Tonnen Öl in seinen Tanks hatte, aufs offene Meer zu schleppen. 15 Seemeilen südlich von Maspalomas sank die Oleg Naydenov schließlich auf den Meeresgrund. Infolgedessen breitet sich südlich der Inseln ein ständig größer werdender Ölteppich aus.
Natürliche Taubenbekämpfung
Im Bestreben, die Taubenpopulation und ihre Ausweitung in Las Palmas de Gran Canaria unter Kontrolle zu behalten, setzt die Gemeinde seit Mitte März regelmäßig drei Wüstenbussarde am Canteras-Strand ein.
Sturmböen sorgten für erhebliche Schäden
Am 7. und am 8. März fegten Sturmböen über Teile der Kanarischen Inseln hinweg, während anderswo dichter Calima die Sicht behinderte.










