Der kanarische Vulkanologe und Leiter der Abteilung für Umwelt des ITER (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables) auf Teneriffa, Nemesio Pérez, wundert sich in einem offenen Brief an die zuständigen Behörden, den er in mehreren lokalen Tageszeitungen veröffentlicht hat, über das schleppende Vorankommen des Projektes zur Schaffung des „Vulkanologischen Institutes der Kanaren“.
Umwelt
„Eine neue Katastrophe ist jederzeit möglich“
Am 13. November jährte sich zum vierten Mal die fatale Havarie des griechischen Öltankers Prestige vor der galicischen Küste, Auslöser einer der größten Umweltkatastrophen Spaniens. Während auf nationaler Ebene das Thema nur noch am Rande zur Sprache kommt, ist für die Einwohner Galiciens, der von der Ölkatastrophe am meisten betroffenen autonomen Region, die Angelegenheit noch längst nicht abgeschlossen.
Wer verschmutzt, muss bezahlen
„Gesetz für die umweltliche Verantwortung“, so in etwa lautet die Übersetzung eines neuen Gesetzes, das die spanische Regierung jetzt vorgestellt hat.
Solaranlagen ab 2007 in Spanien Pflicht
Bereits im März kommenden Jahres soll ein neues Gesetz in Spanien in Kraft treten, durch das alternative Energien entschiedener gefördert werden. Wie Umweltministerin Cristina Narbona Mitte November bekannt gab, müssen sämtliche Neubauten sowie renovierte Wohnhäuser ab März 2007 mit Solaranlagen versehen werden.
Grünes Licht für Granadilla-Hafen
Nach jahrelangem Hin und Her hat Brüssel am 6. November schließlich einem der umstrittensten Bauprojekte Teneriffas seinen Segen erteilt: dem Industrie- und Handelshafen an Granadillas Küste.
Küstensanierung hat begonnen
Wie bereits angekündigt hat das Umweltministerium über die Abteilung für Küstenverwaltung noch im Oktober mit dem Abriss zahlreicher illegal errichteter Häuser und Fischerbuden an Teneriffas Nordküste begonnen.
Spanien plant strenge Maßnahmen gegen Wasserverschwendung
Nach zwei Jahren Dürre plant die spanische Regierung jetzt Maßnahmen, durch die die Bevölkerung zum „vernünftigen Umgang mit dem immer knapper werdenden Rohstoff Wasser“ angehalten werden soll.
„Grüne Lunge“ atmet wieder
Eine von Teneriffas ältesten und meistbesuchten Parkanlagen, der Parque Taoro in Puerto de la Cruz, erstrahlt seit dem 25. Oktober in neuem Glanz.
„Manhattan” an der Küste Valencias
Bislang geht es noch verhältnismäßig friedlich zu an der Stelle, wo der Júcar ins Mittelmeer mündet. Hier befindet sich die zu Valencia gehörende Ortschaft Cullera, in der bislang 23.200 Einwohner gemeldet sind. Doch der Schein trügt. Am 31. Oktober verabschiedete die Regierungsmannschaft der Stadtverwaltung Culleras – eine Koalition, die von den Konservativen angeführt wird – einen Städtebauplan, der unter anderem den Bau von 35 Hochhäusern in direkter Küstennähe vorsieht.
Tauziehen um Granadilla-Hafen geht weiter
Lange Zeit war es verdächtig still geworden um eines der umstrittensten Bauprojekte Teneriffas, den Industrie- und Handelshafen, der an der Küste von Granadilla gebaut werden soll.









