Wohin mit 35 Millionen ausgemusterten Autoreifen jährlich? Die spanische Regierung hat jetzt eine erste Lösung für dieses nicht zuletzt für die Umwelt äußerst belastende Problem gefunden. In Form einer neuen Normative soll das Recycling der Altreifen gesetzlich geregelt werden. Demnach ist vorgesehen, die ausrangierten Reifen in Gummimehl bzw. Granulat umzuwandeln und sie für den Belag von neuen öffentlichen Straßen zu verwenden.
Umwelt
Al Gore wird Klimaschutzgipfel auf Fuerteventura leiten
Der Klimaschützer und Ex-Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Al Gore, wird im September auf Fuerteventura einen internationalen Kongress zum Thema Klimasschutz leiten. Dies teilte die Nachrichtenagentur Ideapress mit. Gore soll die Einladung des kanarischen Ministers für Umwelt und Raumplanung, Domingo Berriel, angenommen und zugesagt haben, diesen Klimaschutzgipfel auf der Kanareninsel zu leiten.
Fuerteventura plant den viertgrößten Nationalpark Spaniens
Die Inselverwaltung verfolgt trotz aller Schwierigkeiten weiterhin unbeirrt ihr Ziel, die Hälfte der Insel in einen Nationalpark zu verwandeln, der aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum Biosphärenreservat erklärt werden könnte.
„Pflanze einen Baum gegen den Klimawandel“
Ein spanisches Comedy-Fernsehprogramm hat in kürzester Zeit erreicht, wovon die meisten Umweltkampagnen nur träumen können. Die Rede ist von der Sendung „El Hormiguero“ („Der Ameisenhaufen“), die der noch junge Fernsehsender Cuatro sonntagnachmittags ausstrahlt.
Erneute Demo gegen Granadilla-Hafen
Am 14. April gingen erneut Tausende Einwohner Teneriffas auf die Straße, um gegen den umstrittenen Hafen von Granadilla zu protestieren.
Hotels in den geschützten Dünen von Corralejo müssen nun doch abgerissen werden
Nach jahrelangen Verhandlungen mit der Hotelkette RIU hatte das Umweltministerium endlich Erfolg: Noch vor Ablauf von zehn Jahren sollen die beiden RIU-Hotels Tres Islas und Oliva Beach abgerissen werden. Grund ist die Tatsache, dass die beiden Hotels mitten in den Sanddünen im Naturpark von Corralejo im Norden Fuerteventuras gebaut wurden.
Vulkanrisikokarte vorerst Experten vorbehalten
Im Cabildo von Teneriffa wurde endlich das Ergebnis der kartografischen Untersuchungen des spanischen Geologie-Instituts über das vulkanische Risiko auf der Insel vorgestellt. Die Ausarbeitung einer so genannten Vulkanrisikokarte für die Insel wurde bereits vor drei Jahren beschlossen, als Wissenschaftler eine erhöhte vulkanische Aktivität auf Teneriffa feststellten.
Wasserversorgung von 300.000 Neubau-Wohnungen ist nicht garantiert
Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, aber auch das spanische Umweltministerium haben in den letzten Jahren bereits wiederholt vor den negativen Auswirkungen gewarnt, die die Bauwut in Spanien nach sich ziehen wird.
Im Gegensatz zu den Umweltschutzorganisationen, deren Anzeigen sich hauptsächlich auf Umweltaspekte beziehen, hat das Umweltministerium jetzt einen erneuten Aspekt ins Gespräch gebracht.
Richtigstellung
In der Wochenblatt-Ausgabe vom 21.3.2007 berichteten wir über Beihilfen der kanarischen Regierung für den Auto- und Elektrogerätekauf, wenn es sich um umweltfreundliche bzw. energiesparende Modelle handelt. Wir entnahmen der uns vorliegenden Information, dass die Subventionen im Rahmen des „Plan Renove“ allgemein für Pkws mit umweltfreundlichem Antrieb – Hybrid-Fahrzeuge, Wasserstoffautos – gelten.
Prestige-Wrack verliert weiter Öl
Erstmals hat die Regierung jetzt in einer offiziellen Mitteilung zugegeben, dass es dem Ölkonzern Repsol 2003 nicht gänzlich gelungen war, alle Risse am Rumpf des am 19. November 2002 vor der galicischen Küste gesunkenen Öltankers Prestige zu schließen.









