Was dem einen sin Uhl, ist dem anderen sin Nachtigall, so sagt der deutsche Volksmund treffend. Die spanische Variante wäre „No hay mal que por bien no venga“ – es gibt kein Unglück, das nicht auch sein Gutes hat.
Umwelt
Wetterwarnung
Die Kanarischen Inseln befinden sich erneut in „Alarmstufe orange“. Das staatliche Wetteramt AEMET gab am Dienstag, dem 16. Februar eine Warnung für alle Inseln heraus. Sturm und starke Niederschläge sind auf allen Inseln, vor allem in den Höhenlagen zu erwarten.
Erdbeben auf Teneriffa spürbar
Am 5. Februar um 15.10 Uhr spürten Bürger in Santa Cruz de Tenerife, aber auch in anderen Orten der Insel eine Erschütterung der Erde.
Der Himmel öffnete seine Schleusen
Ein heftiges Sturmtief hat am 1. Februar die Kanarischen Inseln in Alarmbereitschaft versetzt. Vor allem die Inseln der Provinz Santa Cruz de Tenerife und besonders die Hauptinsel Teneriffa waren betroffen. Die Regionalregierung ordnete die Schließung sämtlicher Schulen an, und bis 2. Februar hatte es noch keine Entwarnung gegeben.
Zu früh Entwarnung gegeben?
Die spanische Umweltministerin Elena Espinosa hat inzwischen die Schwelbrände im Nationalpark Las Tablas de Daimiel als gelöscht erklärt – etwas zu voreilig, wie Experten meinen.
Neuer Artenschutzkatalog erhitzt weiterhin die Gemüter
Die Absicht der kanarischen Regierung, einen neuen Artenschutzkatalog herauszugeben, sorgt nach wie vor für heiße Diskussionen (das Wochenblatt berichtete).
Streit um atomares Endlager
Wie in allen Ländern, die auf Atomkraft setzen, ist auch in Spanien das Problem der Endlagerung der radioaktiven Abfälle nicht gelöst.
Ein Mittagessen für die, die sonst hungern müssten
Durch die Wochenblattaktion „Aus Geben wächst Segen“ kommt die Redaktion immer mehr in Kontakt mit den Menschen, die zwar auf einer Sonneninsel leben, aber dennoch eher auf der Schattenseite des Lebens stehen.
Das Flußwasser des Tajo wird zur Brandbekämpfung umgeleitet
Das spanische Umweltministerium hat eine neue Wasserleitung in der Provinz Kastilien-La Mancha in Betrieb genommen, um die Bodenbrände im Nationalpark „Las Tablas de Daimiel“ am Río Cigüela zu löschen. Das Schutzgebiet ist eine der letzten verbleibenden Flußauen in Zentralspanien und leidet seit fünf Jahren unter einer extremen Dürre.
Neuer Schutz für Seegraswiesen
Mit zwei Jahren Verspätung hat die kanarische Regierung Anfang dieses Jahres 177 Naturgebiete auf den Inseln offiziell zu FFH-Gebieten innerhalb des europäischen Netzes „Natura 2000“ erklärt.









