Seit dem 1. Januar verlieren Langzeitarbeitslose, welche alle staatliche Unterstützung ausgeschöpft haben und sich mehr als drei Monate pro Jahr im europäischen Ausland befinden, den öffentlichen Krankenversicherungsschutz.
Spanien
Präsident Rajoy erklärt die Krise für beendet
Bei der Debatte zur Lage der Nation, die in der letzten Februar-Woche im Abgeordneten-Kongress die Gemüter erregte, konzentrierte sich Präsident Mariano Rajoy bei seinem Rechenschaftsbericht vorwiegend auf wirtschaftliche Themen. Nachdem die Gefahr, unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen zu müssen, wohl endgültig gebannt ist, strotzt der Regierungschef vor Selbstbewusstsein.
Teures Internet im Urlaub?
Für zwei Wochen geht das noch, besonders seitdem die EU-Kommission Partei für uns ergriffen und die Roaming-Gebühren eingeschränkt hat.
Billig-Airlines fallen zurück
Während sich in den letzten Jahren die Billigfluggesellschaften konsequent auf dem Markt ausbreiteten, scheint sich das Blatt für Ryanair und Co. nun gewendet zu haben: im Januar sank der Marktanteil der Low-Cost-Gesellschaften zum dritten Mal in Folge.
Strompreis nach dem „freien Markt“
Die Regierung hat das Stromsystem von Grund auf überarbeitet. Während das zuständige Industrieministerium den Konsumenten günstigere Stromrechnungen verspricht, äußerten sich die Verbraucherschützer äußerst kritisch über die neuen Regelungen.
Die „grünsten“ Angebote für die Europa-Wahlen
Nun, da die Wahlen zum Europa-Parlament sozusagen vor der Tür stehen, die bekanntlich am 25. Mai stattfinden, haben sich die fünf größten Umweltorganisationen Spaniens – Amigos de la Tierra, Ecologistas en Acción, Greenpeace, SEO/BirdLife und WWF – darauf geeinigt, 14 Anträge an die Kandidaten zu stellen, um bei dieser Institution mitzuwirken.
Weltrechtsprinzip im Schnellverfahren abgeschafft
Die Regierungspartei PP hat kraft ihrer Mehrheiten im Kongress und im Senat in höchst unüblicher Verfahrensweise ein Gesetz durchgepeitscht, das, wenn es am 21. März Gültigkeit erlangt, den Weltrechtsgrundsatz im spanischen Recht weitgehend abschafft.
Spätschäden
Ein Schweizer Konto mit 1,5 Millionen Euro eines bekannten Politikers hat erneut die Partido Popular erschüttert. Francisco Granados, Senator und viele Jahre die Nummer zwei der Partei in der Region Madrid, bestreitet, aktuell ein Konto in der Schweiz zu unterhalten.
Verweigerter Handschlag
Der katalanische Geschäftsmann Àlex Fernoll hat dem spanischen Kronprinzen den Handschlag verweigert, als dieser die Handy-Messe Mobile World Congress MWC in Barcelona eröffnete und dabei eine Gruppe von Unternehmern begrüßte.
„Vitamin B“
Die spanische Regierung hat entschieden, Beatriz de Guindos, die Nichte des spanischen Wirtschaftsministers gleichen Namens, für einen Direktorenposten der Weltbank in Washington vorzuschlagen.






