Bevölkerungsrückgang

Die langandauernde Krise, von der sich Spanien aller Voraussicht nach nur sehr langsam erholen wird, hat viele Spuren hinterlassen, die teilweise erst nach und nach ans Licht kommen. Dazu gehört, dass seit 2012 die Bevölkerungszahl kontinuierlich schrumpft. Enttäuschte Einwanderer kehren auf der Suche nach einer besseren Zukunft in ihre Heimatländer zurück, Spanier kehren ihrem eigenen Land den Rücken, weil sie im Ausland bessere Chancen erwarten.
Im Rahmen einer Studie über die demografischen Veränderungen im Lande hat das Nationale Statistikinstitut (INE) ermittelt, dass im Jahr 2012 – zum ersten Mal überhaupt seit 1971 – die Bevölkerung um 90.326 Personen geschrumpft ist.

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Die Neubau-Erklärung (declaracion de obra nueva) im spanischen Recht

Ein Grundbuch, also ein öffentliches Register, in dem sämtliche Immobilien des Landes beschrieben und deren Eigentümer und ggf. Belastungen benannt werden, gibt es in Spanien seit 1861. Vorher waren alle Immobilien ohnehin überwiegend in den Händen des Klerus und des Adels, und schon von daher nur selten Gegenstand von kaufmännischen Transaktionen.

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Fünf Euro für ein Kruzifix

Ein Atheisten-Verband aus Valencia hat sich die Umsetzung der in der Verfassung festgelegten Konfessionslosigkeit des Staates auf die Fahnen geschrieben. Eine Aktion mit dem Motto „Hänge ein Kruzifix im öffentlichen Dienst ab“ soll „rationale und wirtschaftliche Anreize“ für die Einhaltung dieses Prinzips in Schulen, Krankenhäusern, Polizeistationen, Gerichten und Rathäusern geben.

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