Wie ein Hochsicherheitstransport fand in Madrid der Umzug der erstaunlich gut erhaltenen Mumie eines Ureinwohners der Kanarischen Inseln statt. Die 1776 im Barranco de Erques im Südwesten von Teneriffa entdeckte Guanchenmumie war seit über 100 Jahren im Anthropologischen Museum in Madrid untergebracht, wo dem archäologischen Fund jedoch nicht die Bedeutung beigemessen wurde, die ihm gebührt.
Spanien
Bei der Doktorarbeit abgeschrieben
Nicht nur in Deutschland werden immer wieder prominente Personen überführt, die Teile ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Jetzt gibt es auch in Spanien den ersten Plagiatsfall.
Wünsche aus dem Königshaus
Der alljährliche Weihnachtsgruß des spanischen Königspaares beschränkt sich dieses Jahr auf ein Foto der beiden Töchter, Leonor und Sofía, die in einer innigen Umarmung
103-jährige Wahlhelferin
Obwohl im öffentlichen Staatsanzeiger BOE veröffentlicht wurde, dass Bürger über siebzig Jahre nicht mehr als Wahlhelfer herangezogen werden können, hat die 103 Jahre alte Manuela Labrador del Amo aus Hellin bei Albacete die Aufforderung erhalten, an einem der Wahltische als Beobachterin mitzuwirken.
Schluss mit dem Zweiparteiensystem
Bei den Parlamentswahlen vom 20. Dezember mussten die beiden großen Parteien herbe Verluste hinnehmen.
Sinneswandel
Nachdem Präsident Rajoy in der beliebten Sendung „En la tuya o en la mía“ des Sängers und Moderators Bertín Osborne im ersten spanischen Fernsehen TVE aufgetreten und Dinge aus seinem Privatleben erzählt hatte, wechselte der Fernsehstar kurzerhand die Partei.
Neuer Urlauberrekord bahnt sich an
Das Spanische Statistikinstitut INE hat das System, nach dem das monatliche Touristikaufkommen gemessen wird, modernisiert. Die jüngsten Zahlen sind deshalb noch gemischt, teils nach der alten, teils nach der neuen Methode, erhoben worden.
Bauboom und Klimawandel
Bei La Manga handelt es sich sowohl um eine zwischen 100 und 1.500 m breite Nehrung, die den Salzsee Mar Menor vom Mittelmeer trennt, als auch um ein beliebtes Erholungs- und Urlaubsgebiet im Südosten Spaniens. Doch leider ist auch hier das Landschaftsbild vom Bauboom, von der Gewinnsucht und Profitgier des Sektors geprägt.
Wer bekommt den Milliarden-Schatz?
Dieser Tage überraschte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos die Welt mit der Nachricht, man habe die vor über 300 Jahren gesunkene spanische Galeone „San José“ gefunden. Viel mehr wollte Santos jedoch nicht preisgeben, schließlich könnte der sich an Bord der „San José“ befindliche Schatz mehrere Milliarden Euro wert sein. Neben Kolumbien und Spanien haben auch professionelle Schatzsucher Ansprüche angemeldet.
Klage gegen Knebelgesetz
Eine Dringlichkeitsklage soll das Gesetz zum Schutz und der Sicherheit der Bürger – Ley de Protección y Seguridad Ciudadana – auch als Knebelgesetz bekannt geworden, das im vergangenen Sommer in Kraft getreten ist, stoppen. Dank ihrer absoluten Mehrheit im Abgeordnetenkongress hatte die Regierung das Gesetz durchgepeitscht.







