Rückblick

Die Tatsache, dass sich Spanien vor 30 Jahren im Juni ebenfalls im Wahlkampf befand, ist reiner Zufall und dem Umstand geschuldet, dass am 26. Juni 2016 Neuwahlen stattfinden werden, weil die Regierungsverhandlungen gescheitert sind.
In unserer Ausgabe vom 20. Juni 1986 standen die Parlamentswahlen unmittelbar bevor. Sie waren für den 22. angesetzt, und unsere Berichterstattung drehte sich natürlich um dieses wichtige Ereignis und die prominenten Politiker, die aus der Hauptstadt auf die Inseln kamen und um die Stimmen der Canarios warben.
Die Führer sämtlicher politischer Parteien, der Sozialist Felipe González, der Konservative Manuel Fraga, der Liberale Miquel Roca und Adolfo Suárez, der erste demokratisch gewählte Präsident Spaniens, sie alle hielten in Santa Cruz und Las Palmas ihre Meetings ab. Im Gegensatz zur derzeitigen Situation wiesen die Meinungsumfragen bereits auf einen Sieg der Sozialisten hin.

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Gescheiterte Regierungsbildung kostet die Wirtschaft 0,8% des BIP

BBVA Research, die Forschungsabteilung der BBVA, prophezeit der spanischen Wirtschaft ein Wachstum von 3,2% bzw. 2,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesem und in den kommenden beiden Jahren, bestätigte gleichzeitig jedoch auch die negativen Auswirkungen der innenpolitischen Instabilität aufgrund der gescheiterten Regierungsbildung auf die Konjunktur.

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