Chema Alonso, Spaniens bekanntester und einflussreichster Hacker, ist in die Führungsetage von Telefónica aufgestiegen.
Spanien
Einzige Debatte am 13. Juni
Die Wahlkampfleiter der vier wichtigsten Parteien haben sich nach langen Verhandlungen darauf geeinigt, eine einzige Debatte ihrer jeweiligen Parteichefs zu organisieren und zwar am 13. Juni.
Rückblick
Die Tatsache, dass sich Spanien vor 30 Jahren im Juni ebenfalls im Wahlkampf befand, ist reiner Zufall und dem Umstand geschuldet, dass am 26. Juni 2016 Neuwahlen stattfinden werden, weil die Regierungsverhandlungen gescheitert sind.
In unserer Ausgabe vom 20. Juni 1986 standen die Parlamentswahlen unmittelbar bevor. Sie waren für den 22. angesetzt, und unsere Berichterstattung drehte sich natürlich um dieses wichtige Ereignis und die prominenten Politiker, die aus der Hauptstadt auf die Inseln kamen und um die Stimmen der Canarios warben.
Die Führer sämtlicher politischer Parteien, der Sozialist Felipe González, der Konservative Manuel Fraga, der Liberale Miquel Roca und Adolfo Suárez, der erste demokratisch gewählte Präsident Spaniens, sie alle hielten in Santa Cruz und Las Palmas ihre Meetings ab. Im Gegensatz zur derzeitigen Situation wiesen die Meinungsumfragen bereits auf einen Sieg der Sozialisten hin.
EU prüft die Sanktionierung Spaniens
Es gilt bereits als beschlossene Sache, dass die EU-Kommission Spanien wegen Überschreitung des Defizitlimits als erstes Land der Währungsunion mit einer Sanktion belegen wird. Trotzdem versuchte der amtierende Präsident Mariano Rajoy dieser Tage per Brief, die Kommissare umzustimmen.
Gescheiterte Regierungsbildung kostet die Wirtschaft 0,8% des BIP
BBVA Research, die Forschungsabteilung der BBVA, prophezeit der spanischen Wirtschaft ein Wachstum von 3,2% bzw. 2,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesem und in den kommenden beiden Jahren, bestätigte gleichzeitig jedoch auch die negativen Auswirkungen der innenpolitischen Instabilität aufgrund der gescheiterten Regierungsbildung auf die Konjunktur.
Investitionsfeindliche Bürokratie
Seit über zwanzig Jahren gibt es ein großangelegtes städtebauliches Vorhaben zur Neugestaltung des Nordens der Landeshauptstadt Madrid und ebenso lange wird das ehrgeizige Projekt durch sich endlos hinziehende Genehmigungsverfahren, widersprüchliche Entscheidungen der verschiedenen Bezirksverwaltungen und eine extrem langsame Rechtsprechung blockiert.
Gewerkschaften fordern Mindesteinkommen
Die Gewerkschaften CCOO und UGT haben gemeinsam in einer mehrwöchigen Aktion Unterschriften für eine Volksgesetzesinitiative (Iniciativa Legislativa Popular, ILP) gesammelt. Eine halbe Million Unterschriften spanischer Bürger werden benötigt, um auf diesem Wege einen Gesetzentwurf in den Kongress einbringen zu können.
Philip Hammond brüskiert Spanien
Wieder einmal hat das Thema Gibraltar für Zwist zwischen der spanischen und der britischen Regierung gesorgt.
Freiheitssäule für König Felipe VI.
Der Verband der Verleger spanischer Tageszeitungen AEDE hat den spanischen König mit der „Columna de la Libertad“, der Freiheitssäule, ausgezeichnet.
Gefährlicher Humor
Satiriker leben gefährlich. Nicht nur in Frankreich und in Deutschland, sondern auch in Spanien. Mayte Quílez, Direktorin der bekannten spanischen Satirezeitung „El Jueves“ wurde jetzt von einem Unbekannten vor ihrem Haus angegriffen, als sie vom Joggen zurückkehrte.







