Der kanarische PP-Chef und Spitzenkandidat für die Provinz Las Palmas de Gran Canaria, José Manuel Soria, hat seine ganz eigene Interpretation der Wahlergebnisse. Seine Partei habe keine Einbußen erlitten.
Politik
„Meistgewählte Partei“
Als strahlender Sieger trat Juan Fernando López Aguilar, Ex-Justizminister und Spitzenkandidat der kanarischen Sozialisten (PSC) in der Provinz Las Palmas de Gran Canaria noch in der Wahlnacht vor seine Anhänger. Die PSC hatte dem Anlass entsprechend eine provisorische Parteizentrale auf der Plaza de la Música beim Alfredo Kraus- Auditorium in Gran Canarias Hauptstadt aufstellen lassen.
Auch die Kanarischen Inseln wählten rot
Die Wahlergebnisse von vier autonomen Regionen waren entscheidend dafür, dass die regierenden Sozialisten aus den Parlamentswahlen vom 9. März erneut als klare Sieger hervorgingen. Eine dieser Regionen sind die Kanarischen Inseln, wo die Wahlbeteiligung bei 67% lag. Mit 39,68% der Stimmen können die kanarischen Sozialisten (PSC) in dieser Legislaturperiode sieben Abgeordnete der insgesamt 15, die den Kanaren zustehen, nach Madrid schicken.
Brasilien verweigert Spaniern die Einreise
Die brasilianische Regierung ist sauer auf Spanien. Wie es in einer offiziellen Mitteilung des Außenministeriums heißt, sei man sehr verärgert darüber, dass so vielen brasilianischen Staatsbürgern im Madrider Barajas-Flughafen die Einreise verweigert wird.
Fünfte absolute Mehrheit für Manuel Chaves
Die Bürger der südspanischen Region Andalusien waren am 9. März nicht nur dazu aufgerufen, ein neues nationales Parlament zu wählen. Als einzige autonome Region Spaniens fanden an diesem Tag auch Regionalwahlen statt.
PP-Chef Rajoy denkt nicht an Rücktritt
In der Wahlnacht stand sie noch geschlossen hinter ihm. Die Parteispitze der konservativen Volkspartei gab sich auf dem Balkon der Madrider Parteizentrale in der Callle Génova, unter dem Jubel der Anhänger den Anschein, es ihrem Chef und Spitzenkandidaten nicht anzulasten, die Wahlen erneut gegen die Sozialisten verloren zu haben.
IU – der größte Verlierer der Parlamentswahlen
Noch in der Wahlnacht musste Gaspar Llamazares, Chef und Spitzenkandidat der Vereinigten Linken (IU), eingestehen, dass die Niederlage wohl ihresgleichen sucht.
Kaum gegründet, schon auf Vormarsch
Rosa Díez könnte in etwa als spanisches Pendant von Oskar Lafontaine beschrieben werden. Zugegeben, der Vergleich ist gewagt, doch auch die aus dem Baskenland stammende Politikerin war lange Zeit aktives Mitglied der Sozialisten (PSOE) und belegte nicht selten wichtige Ämter innerhalb der Partei.
Sozialisten gewinnen Parlamentswahlen
Die regierenden Sozialisten (PSOE) sind mit einem klaren Sieg aus den Parlamentswahlen vom 9. März, den zehnten in der Geschichte der spanischen Demokratie, hervorgegangen. Bei einer Wahlbeteiligung von 75,66% erreichte die PSOE 43,72% der Stimmen und kann damit 169 der insgesamt 350 Abgeordneten stellen.
Parlamentswahlen am 9. März
Der Countdown läuft unerbittlich: Am 9. März wählt Spanien ein neues Parlament. Während die Umfragen vor wenigen Wochen noch ergaben, dass die regierenden Sozialisten (PSOE) und die oppositionellen Konservativen (PP) fast gleichstehen, was die Gunst der Wähler betrifft, sprechen jüngste Stimmungsbarometer eine etwas andere Sprache. Ihnen zufolge hat die regierende PSOE mit Spitzenkandidat José Luis Rodríguez Zapatero erneut die Nase vorn, während die konservative Opposition unter Mariano Rajoy deutlich abgefallen ist.










