Nach den neuesten Daten des spanischen Finanzministeriums haben die kanarischen Gemeinden seit Beginn der Krise im Jahr 2007 die Kommunalabgaben um durchschnittlich 21% angehoben.
Politik
Zickenalarm
Verónica Rodríguez von der Kanarischen Koalition ist die Stadtverordnete für Kultur in Puerto de la Cruz. Ihre Beziehungen zu einigen Kolleginnen im Stadtrat scheinen nicht die besten zu sein.
Puerto de la Cruz droht der staatliche Eingriff
Besonders bunt hat es während der letzten Jahre die Gemeindeverwaltung von Puerto de la Cruz getrieben – derzeit steht die Gemeinde mit 27,4 Millionen Euro in der Kreide. Gemeindeschulden sind an sich nichts Ungewöhnliches und meistens nichts Besorgniserregendes, doch Puerto ist völlig außerstande, diese Schulden zu begleichen, werden doch regelmäßig die aufgestellten Etats um Millionenbeträge überschritten.
„Arbeit und Sozialwesen sind Priorität“
Kurz nach seiner Amtsübernahme legte der frischgebackene Cabildo-Präsident Carlos Alonso seine Ziele dar und nahm gleich darauf diverse Veränderungen an der Organisation der Inselverwaltung vor.
Politischer Ungehorsam
José Antonio Monago, der Regierungschef der Region Extremadura, hat sich erneut von den Maßgaben der Regierung Rajoy distanziert und mit zwei Entscheidungen bei den Parteifreunden für Aufregung gesorgt.
Andalusien gibt nicht auf
Zwar hatte das Verfassungsgericht das Gesetz Andalusiens „über die soziale Funktion des Wohnraumes“ – welches das Nutzungsrecht der Banken an kurz vor der Zwangsräumung stehenden Wohnungen einschränkt und die Banken zur Vermietung leerstehender Wohnungen verpflichtet – erst einmal auf Eis gelegt.
Die Rentenreform ist beschlossene Sache
Lange hatte sich die Regierung gegen die unpopuläre Maßnahme gewehrt, doch angesichts der unhaltbaren Situation des Rentensystems blieb dem Kabinett von Mariano Rajoy nun keine Wahl – Mitte September beschloss der Ministerrat die Rentenreform. Damit wurde gleichzeitig wieder ein Wahlversprechen gebrochen.
Belagerungszustand
Sämtliche im Abgeordnetenkongress vertretene Oppositionsparteien haben sich über den de facto herrschenden Belagerungszustand beschwert, den die Partido Popular dort ausübt.
Rückkehr in die Klassenzimmer
Für über 170.000 Kinder im Vorschul- und Grundschulalter hat in der Woche vom 9. September nach den großen – fast drei Monate langen – Ferien wieder der Schulalltag begonnen.
Einen Schritt zur Seite treten
Die nationalistische Partei der Kanarischen Inseln – Coalición Canaria (CC) – ist offenbar in zwei Lager geteilt. Während die einen den amtierenden Regierungspräsidenten Paulino Rivero unterstützen, sind die anderen davon überzeugt, dass er bei den Wahlen 2015 nicht erneut kandidieren sollte.






