In der Ausgabe vom 20. April 1984 berichteten wir über einen Großbrand in Puerto de la Cruz, dem gleich mehrere historische kanarische Häuser zum Opfer fielen.
In den vergangenen Jahrzehnten brannten immer wieder alte Häuser in der Altstadt Puertos nieder. Oft, weil darin Restaurants betrieben wurden und die Küchen nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Bei dem Brand in der Calle Quintana, im Volksmund als „Suezkanal“ bekannt, brannte gleich eine ganze Häuserzeile, von der Plaza del Charco bis zur Calle San Juan, nieder. Es dauerte fast ein Jahrzehnt, bis sich die Versicherungen geeinigt hatten und die Gebäude wiederhergestellt waren.
Kultur
Skulpturenpark Los Cardones offiziell eingeweiht
Es hat lang gedauert, bis die örtlichen Behörden den Skulpturenpark in San Isidro offiziell wahrgenommen haben, aber dann gleich mit einem „großen Bahnhof“. Der Bürgermeister von Granadilla de Abona, Don Francisco Jaime González Cejas lud zusammen mit dem Präsidenten der Fundación Canaria Gernot Huber zu einem Empfang mit allen Insel-VIPs in den Park ein.
Fußballstadion wird zum Sportplatz für die Allgemeinheit
In Las Palmas de Gran Canaria sollen in den nächsten Monaten die Bauarbeiten zur Umwandlung des alten Fußballstadions in eine Parkanlage beginnen. Das seit zehn Jahren ungenutzte und verkommene Estadio Insular soll nach den Plänen der Stadtverwaltung in eine großflächige Grünanlage für die Bevölkerung umgewandelt werden, wo sportliche Freizeitgestaltung für die ganze Familie möglich wird.
Ostern – like a rolling Stone
Kennen Sie dieses englische Sprichwort? Es heißt: „Ein rollender Stein setzt kein Moos an.“ In vielen modernen Liedern und Schlagern kommt er vor und selbst den Jüngeren unter uns muss ich wohl kaum erklären, wer die „Rolling Stones“ sind.
La Gomera
56 ausgewählte Wanderungen an den Küsten und in den Bergen der wildesten der Kanarischen Inseln
RÜCKBLICK
In der Ausgabe vom 6. April 1984 berichteten wir über ein Programm der kanarischen Regierung, mit dem der steigenden Arbeitslosigkeit auf den Inseln entgegengetreten werden sollte.
Dieses Programm mit Dringlichkeits-Charakter sollte mit 1,2 Milliarden Peseten ausgestattet und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, vorwiegend im Bausektor, eingesetzt werden, der besonders stark von der seinerzeit herrschenden Krise betroffen war. Die kanarische Regierung, so hieß es weiter, müsse sich dringend um die Schaffung von Arbeitsplätzen bemühen, denn die Arbeitslosenquote betrug am 31. Dezember 1983 immerhin 95.937 Personen.
Verglichen mit den heutigen Verhältnissen – am 31. Dezember 2013 waren 274.053 Arbeitslose gemeldet – selbst wenn man das Bevölkerungswachstum in Betracht zieht – keine Krisensituation.
Neues Verzeichnis der Wanderwege in Anaga
Die Stadt Santa Cruz hat ein Verzeichnis der traditionellen Verbindungswege im Anaga-Gebirge erstellen lassen und nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Verschiedene Ressorts der Stadtverwaltung haben in Zusammenarbeit mit Geografen der Universität La Laguna insgesamt 252 alte, noch begehbare Verbindungspfade zwischen den Ortschaften des Anaga identifiziert, die sich in 770 Unterabschnitte aufteilen.
Hirtensprung soll Kulturgut werden
So wie La Gomera seine einzigartige Pfeifsprache, den „Silbo“, hat, den die Hirten nutzten, um sich kilometerweit über die unwegsamen Barrancos hinweg zu verständigen, so ist für die gesamten Kanarischen Inseln der „Salto del Pastor“, der Hirtensprung, ein kulturelles Merkmal, das so nur hier anzutreffen ist.
Ich kann mich nicht leiden
Es gehört durchaus nicht zu den seltenen Begebenheiten, dass ich auf Menschen treffe, die sich selbst nicht leiden können, ja bei denen man sogar von einem regelrechten Hass gegen sich selbst sprechen kann.
Teneriffa – Blaue Finken · Blütenpracht
Teneriffa ist für viele ein Traumziel: Lachende Sonne, grüne Wälder und der alles überragende Vulkan Teide machen es hierzu. Auf dieser im Atlantik isolierten Insel haben sich Hunderte von Pflanzen- und Tierarten entwickelt, die nur hier vorkommen.









