Rückblick

Piloten- oder gar Fluglotsenstreiks waren auch schon in den Achtzigerjahren der Horror der Flugreisenden. Denn ebenso wie heutzutage suchten sich diese Berufsgruppen die „neuralgischen“ Daten aus, wie Beginn der Sommer-, Weihnachts- oder Osterferien, um ihren Forderungen den gewünschten Nachdruck zu verleihen. Umso erfreulicher, wenn es durch geschickte Verhandlungen gelingt, einen solchen Streik, der vielen Menschen die Urlaubsfreude verderben kann, abzuwenden oder zumindest aufzuschieben, um die zerstrittenen Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.

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Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen.

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Rückblick

Das Ereignis des Sommers, wenn nicht sogar des ganzen Jahres 1985, war ohne Zweifel für die Kanaren die Einweihung der Observatorien von „Izaña“ auf Teneriffa und „Roque de los Muchachos“ auf La Palma, der zahlreiche gekrönte Häupter und Staatspräsidenten auf Teneriffa vereinte. In mehrseitigen Berichten machten wir uns in unserer Ausgabe vom 5. Juli 1985 zum Echo dieses internationalen Ereignisses, bei dem die Eröffnung von wissenschaftlichen Forschungszentren begangen wurde, die zu dieser Zeit weltweit ihresgleichen suchten. Auch das Astrophysikalische Institut der Kanaren IAC wurde feierlich eingeweiht. Dieses Institut sollte die Operationsbasis für die Wissenschaftler sein, um die Daten, welche sie in den Observatorien gesammelt hatten, auszuwerten. Neben Spanien waren Deutschland, Großbritannien, Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Irland an dem Projekt beteiligt und daher war „höchste Prominenz“ zur Einweihung angereist.

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Wandern und entdecken

Den Roque de Chabao am Südrand der Cañadas verfehlt man nicht. Der kurze Sendero 18 vom Centro de Visitantes „Juan Evora“ (südlich von Boca de Tauce) zum Mirador de Chío führt unmittelbar am Fuß dieses mächtigen steinernen Sägezahns entlang. Hier benötigen wir keine besondere Kondition; denn es gibt keine nennenswerten Steigungen. Mit Rücksicht auf unsere Füße sollten unsere Schuhsohlen allerdings nicht zu weich sein. Im Verlauf des Weges kommen wir hier zum Greifen nah an die Steilwände heran; da die von den „Narices del Teide“ herabgeflossenen Lavaströme den Wegverlauf unmittelbar am Fuß der Klippen erzwingen. Das gibt uns Gelegenheit, mehr zu entdecken, als in diesem Artikel beschrieben werden kann. Für die einfache Strecke braucht man bei normalem Tempo ungefähr 90 Minuten. Entdecker sollten mindestens das Doppelte einrechnen. Hin- und Rückweg sind gleich. Die umgekehrte Blickrichtung ist nicht weniger lohnend. Und wer es eher sportlich halten und sich nicht mit Entdeckungen aufhalten möchte: Vom Mirador de Chío über die Narices del Teide gelangt man in einer anspruchsvollen, empfehlenswerten Tagestour ebenfalls wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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