Läuft alles nach Plan, sollte dieser Tage endlich das seit Ende Februar in Puerto de la Cruz’ Stadtteilen Las Dehesas, La Vera, Las Águilas, San Antonio-Esquilón, Las Arenas, San Fernando und Taoro-Malpaís geltende Leitungswasser-Konsumverbot vom Gesundheitsamt aufgehoben werden können.
Kanarische Inseln
Wale gegen Ölsuche
Die Proteste gegen die geplanten Probebohrungen des Ölkonzerns Repsol vor der Ostküste der Inseln Fuerteventura und Lanzarote lassen nicht nach. Ende März versammelten sich Wassersportler und Naturfreunde am Strand Playa Chica in Puerto del Rosario, um gegen die Prospektionen zu demonstrieren. Durch Tonaufnahmen von Walen übermittelten die Demonstranten dabei die Botschaft der Meeressäuger.
RÜCKBLICK
In der Ausgabe vom 6. April 1984 berichteten wir über ein Programm der kanarischen Regierung, mit dem der steigenden Arbeitslosigkeit auf den Inseln entgegengetreten werden sollte.
Dieses Programm mit Dringlichkeits-Charakter sollte mit 1,2 Milliarden Peseten ausgestattet und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, vorwiegend im Bausektor, eingesetzt werden, der besonders stark von der seinerzeit herrschenden Krise betroffen war. Die kanarische Regierung, so hieß es weiter, müsse sich dringend um die Schaffung von Arbeitsplätzen bemühen, denn die Arbeitslosenquote betrug am 31. Dezember 1983 immerhin 95.937 Personen.
Verglichen mit den heutigen Verhältnissen – am 31. Dezember 2013 waren 274.053 Arbeitslose gemeldet – selbst wenn man das Bevölkerungswachstum in Betracht zieht – keine Krisensituation.
Wellenkraftwerk im Test
Eine Seemeile vor der Nord-Ost-Küste Gran Canarias wird zurzeit ein kleines schwimmendes Wellenkraftwerk von 200 Kilowatt Leistung getestet. Ein halbes Jahr wird der Versuch dauern, der die Vorstufe zum Bau einer Pilotanlage darstellt, die Energie aus der Bewegung der Wellen mittels einer Technologie gewinnen wird, die vollständig in Spanien entwickelt wurde.
Ende eines niederschlagsreichen Winters
Der offizielle Frühlingsanfang am 20. März war an manchen Orten der „Inseln des ewigen Frühlings“ kaum zu spüren. Das Wetter war allgemein das vorherrschende Thema in den letzten Wochen, denn vor allem im Norden der Inseln war es für die Jahreszeit empfindlich kühl.
Rettungshubschrauber abgestürzt
Am 19. März gegen 21.00 Uhr ist 37 Seemeilen östlich von Gran Canaria ein Rettungshubschrauber bei einer Übung abgestürzt. Ein Überlebender konnte geborgen werden, von den anderen vier Besatzungsmitgliedern fehlt jede Spur.
Inmobiliaria Optima Canarias ist umgezogen
Teneriffa
Seit über zwölf Jahren hat das Immobilien-Unternehmen Optima Canarias seine Dienste in den Räumlichkeiten an der Carretera Botánico in Puerto de la Cruz angeboten. Unter einem weit gefächerten Angebot an Immobilien – Häuser, Wohnungen und Geschäftslokale sowie eine große Zahl von Mietobjekten – konnten interessierte Kunden wählen.
„Tag der offenen Tür“ auf der „Ángeles Alvariño“
Nach ihrem Einsatz in den Gewässern El Hierros legte das Forschungsschiff „Ángeles Alvariño“ am 23. März im Hafen von Los Cristianos an, um am folgenden Tag den Interessierten Einblick in die Ergebnisse der Mission zu gewähren.
Reisebus überfuhr seine eigenen Passagiere
Im Süden von Gran Canaria kam ein italienischer Tourist ums Leben, und sechs weitere Personen wurden verletzt, als sie von dem Reisebus, mit dem sie unterwegs waren, überfahren wurden.
Autovermietung Ernst feiert Fünfundzwanzigjähriges
Im April 1989 ließen sich die Brüder Andreas und Armin Ernst auf Teneriffa nieder. Im damals noch aufstrebenden Inselsüden hatten sie eine Autovermietung mit einem Park von 17 Fahrzeugen erworben, das war sozusagen ihr Startkapital.










