Zwei Pateras erreichten Lanzarote und Fuerteventura


Die 27 maghrebinischen Migranten wurden zum Anleger von Gran Tarajal gebracht. Foto: EFE

Die Seenotrettung half innerhalb von zwei Tagen 31 Migranten an Land

Kanarische Inseln – In der letzten Märzwoche kam vor Lanzarote und Fuerteventura je eine Patera an. Die erste wurde gegen zwei Uhr am frühen Dienstagmorgen na­he der Küste von Teguise entdeckt und von einem Schiff der Seenotrettung (Salvamento Marítimo) in den Hafen von Arrecife geleitet. Sie war mit vier Personen besetzt, die bei ihrer Ankunft durch das Rote Kreuz betreut wurden und sich alle in gutem Gesundheitszustand befanden.

Das zweite Migrantenboot, ein Schlauchboot mit Außenbordmotor, wurde mit 27 jungen Männern maghrebinischer Herkunft an Bord am Donnerstagnachmittag acht Seemeilen vor Pozo Negro in Antigua auf Fuerteventura durch Fischer entdeckt. Die örtliche Fischerei­genossenschaft (Cofradía de Pescadores) verständigte die Lokalpolizei von Tuineje über diese Sichtung.

Der Seenotrettungskreuzer Salvamar Nizar kam ihnen zu Hilfe,  nahm sie auf und brachte sie an den Kai von Gran Tarajal, wo sie von der Guardia Civil in Empfang genommen und vom Roten Kreuz versorgt wurden. Auch sie befanden sich allesamt in gutem Zustand. Sechs von ihnen gaben an, minderjährig zu sein.




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