Zwei litauische Touristen ertranken an der Küste von San Juan de la Rambla


Für zwei der Opfer des Badeunfalls kam jede Hilfe zu spät. Foto: Moisés Pérez Pérez

Drei der Urlauber hatten versucht, einem vierten zu Hilfe zu kommen

Teneriffa – In einer großen Rettungsaktion wurden vier Urlauber aus dem Meer vor San Juan de la Rambla geborgen. Für zwei von ihnen kam jedoch tragischerweise jede Hilfe zu spät.

Es handelte sich um eine Gruppe litauischer Touristen, drei Männer und eine Frau, die bei einer Exkursion im Norden der Insel nach San Juan de la Rambla kamen. Sie hatten sich am Charco La Laja entschlossen, trotz der starken Brandung im Meer zu baden. Dabei wurde einer von ihnen von der Strömung erfasst und ins Meer hinausgezogen. Die drei anderen versuchten, ihn zu retten, doch der Abgetriebene und einer der Männer, die ihm zu Hilfe geeilt waren, ertranken.

Zwei Hubschrauber, drei Rettungswagen und zwei Feuerwehrfahrzeuge kamen bei der Rettungsaktion zum Einsatz. Die Besatzungen der beiden GES Helikopter stellten fest, dass sich vier Personen im Meer befanden. Zwei davon, die bewegungslos im Wasser trieben, wurden von den Helikoptern aufgenommen und zu den Rettungswagen am Ufer gebracht. Es gelang jedoch nicht mehr, die beiden wiederzubeleben.

Die zwei anderen im Wasser verbliebenen Personen wurden von einem GES Retter unterstützt bis auch sie in einen Hubschrauber hinaufgezogen und ausgeflogen werden konnten. Die Rettungsarbeiten wurden durch die unruhige See sehr erschwert. Die beiden Überlebenden, eine Frau von 37 und ein Mann von 36 Jahren, wurden wegen Unterkühlung und leichten Verletzungen behandelt.

Die Ehefrau und der neunjährige Sohn des ersten Opfers mussten die tragischen Ereignisse hilflos mit ansehen. Es war der letzte Tag vor der Rückreise der Gruppe, die ihren Urlaub in San Eugenio, Costa Adeje, verbracht hatte.

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