Zentrum für schwerbehinderte Kinder und Jugendliche benötigt Ihre Hilfe


In dem Zentrum in La Orotava werden schwerbehinderte Kinder tagsüber betreut und therapiert. Foto: CREVO

Bei CREVO können Sie mit Ihrer Spende viel Gutes tun

Teneriffa – In diesen Adventswochen möchten wir die Aufmerksamkeit unserer Leser, die zum Weihnachtsfest für einen guten Zweck spenden möchten, auf eine Einrichtung lenken, die dringend der Unterstützung bedarf. Die Rede ist von der Tagesstätte für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche in La Orotava – Centro de Rehabilitación y Estimulacíon Valle de la Orotava – kurz CREVO. Dort werden Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten, teils mehrfachen schweren Behinderungen tagsüber betreut und therapiert. 28 Patienten bis 18 Jahre finden liebevolle Aufnahme und Behandlung in diesem Zentrum. Acht von ihnen sind jünger als drei Jahre.

Freiwillige Helfer des Roten Kreuzes holen sie morgens mit speziellen Kleinbussen von zu Hause ab und bringen sie nachmittags wieder heim. Das Zentrum, das inzwischen über moderne Therapiemöglichkeiten verfügt, entstand 1990 auf Initiative einer Gruppe von Eltern schwerbehinderter Kinder, die eine Stätte suchten, an der die Kleinen in sicherer Umgebung betreut und, soweit es ihre Behinderungen zuließen, auch behandelt werden konnten. Es wurde zunächst in einem alten Schulhaus in Risco Caído, einem Ortsteil von La Orotava, untergebracht und mit den einfachsten Einrichtungsgegenständen wie Matratzen bestückt. Die Eltern gründeten einen gemeinnützigen Verein, um die Leitung in eigener Regie übernehmen zu können.

Nach und nach wurde das Zentrum mit der Hilfe von privaten Spendern und öffentlichen Institutionen modernisiert und kann dank der Einrichtungen, über die es inzwischen verfügt, umfassende Behandlungen durchführen.

Nach mehr als 25 Jahren seit seiner Gründung können bei CREVO zahlreiche Therapien durchgeführt werden. Doch nach wie vor ist es das Hauptanliegen des Zentrums, den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld zu bieten, wo sie sich im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten entwickeln können.

Wenn auch alle erforderlichen therapeutischen Einrichtungen vorhanden sind, ist doch so manches inzwischen reparaturbedürftig geworden, und es werden einige bauliche Veränderungen erforderlich, für die keinerlei Mittel zur Verfügung stehen oder von offizieller Stelle zu erwarten sind.

In den beiden Aufenthaltsräumen, die zu dem alten Schulgebäude gehörten, ist der Fußbodenbelag beschädigt und müsste ersetzt werden, ebenso wie die Spiegel, die durch Feuchtigkeit blind und fleckig geworden sind. Außerdem müssten einige Türen und Durchgänge verbreitert werden, damit die Rollstühle passieren können.

Die dringendste Anschaffung wäre jedoch eine sogenannte „Grua“, eine Hebevorrichtung, mit der die Kinder – viele von ihnen zu schwer für die Pflegerinnen, um sie zu bewegen, beispielsweise von der Matte in einen Rollstuhl gehoben werden können.

Bei unserem Besuch im Zentrum hat uns Asún, die Leiterin, den Kostenvoranschlag für diese Vorrichtung gezeigt. Einschließlich der Installation mit Laufschienen etc. würde sie 12.375 Euro kosten. Unerschwinglich für CREVO, wo man sozusagen von der Hand in den Mund leben muss und ständig unter akutem Geldmangel leidet, denn offizielle Zuwendungen gehen spärlich und nur schleppend ein.

Asún und ihre Helferinnen hoffen nun darauf, dass liebe Menschen mit ihren Spenden dazu beitragen, dass vielleicht ein Teilbetrag zusammenkommt und die Anschaffung doch noch möglich gemacht werden kann. Hier kommt Ihre Spende also mit Sicherheit an die richtige Stelle.

Bankverbindung: ES80 2100 1689 9302 0002 4234
Gerne können Sie Ihre Spende auch im Büro des Wochenblatts an der Plaza del Charco abgeben. Wir leiten sie an das Heim weiter.




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