Werben um kanarische Stimmen


Rajoy und Zapatero kommen vor den Parlamentswahlen auf die Kanaren

Bevor die Spanier am 9. März ihr neues Parlament wählen, statten die beiden wichtigsten Spitzenkandidaten, der amtierende Ministerpräsident (PSOE) José Luis Rodríguez Zapatero und der konservative Oppositionschef (PP) Mariano Rajoy im Rahmen des Wahlkampfes auch den Kanarischen Inseln einen Besuch ab. Auf den Inseln sind derzeit über 1,5 Millionen Einwohner stimmberechtigt.

Nach derzeitigem Organisationsstand wird der Spitzenkandidat der Sozialisten am 1. März erwartet und voraussichtlich je einen Tag auf den beiden Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria verbringen.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass Zapatero auch den Neben­inseln einen Blitz-Besuch abstattet, erklärte diesbezüglich Juan Fernando López Aguilar, Chef der kanarischen Sozialis­ten und Spitzenkandidat für den Abgeordnetenkongress von Las Palmas de Gran Canaria.

PP-Chef Mariano Rajoy wird hingegen bereits am 25. Februar auf den Inseln erwartet. Auch sein Programm für den Kanaren-Besuch steht noch nicht fest, doch dürfte sein Aufenthalt ebenfalls 48 Stunden betragen und sich auf die Inseln Teneriffa und Gran Canaria konzentrieren.

Stimmungsbarometer auf den Inseln

Nach einer Umfrage von KDKreativa würden die kanarischen Sozialisten (PSC), wenn jetzt Wahlen stattfinden würden, mit sieben Abgeordneten ­– einen mehr als 2004 – und 385.000 Stimmen die meistgewählte Partei auf den Kanaren sein. Die konservative PP wäre mit fünf Abgeordneten – einem weniger als bei den Parlamentswahlen 2004 – die zweitstärkste Partei.




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