Wenig Ärzte, viele Patienten


Nach jüngsten Angaben des Nationalen Statistikinstituts (Ine) gehören die Kanaren neben Castilla-La Mancha zu den autonomen Regionen mit den wenigsten Ärzten pro Einwohner.

Den größten Ärzteanteil haben die Regionen Aragonien, Navarra und Madrid. Nach den Ine-Daten gab es in Spanien 2005 durchschnittlich 458 Ärzte pro 100.000 Einwohner. In Aragonien gibt es hingegen durchschnittlich 593 Ärzte pro 100.000 Einwohner, in Navarra 559 und in Madrid 549. Die am wenigsten mit Medizinern versorgten Regionen verfügen hingegen nur über einen Ärtzeanteil  von  396 pro 100.000 Einwohner im Fall der Kanaren und 359 im Fall Castilla-La Mancha. Noch schlimmer sieht es in der spanischen Exklave Ceuta aus, wo es nur 331 Ärzte pro 100.000 Einwohner gibt.




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