Wasserknappheit auf Fuerteventura

Fuerteventura foto Pixabay

Durch eine Notstandserklärung soll rasch Abhilfe geschaffen werden

Fuerteventura – Angesichts des erschreckenden Rückgangs der Wasservorräte auf Fuerteventura soll nun alles daran gesetzt werden, möglichst rasch Abhilfe zu schaffen. Dafür wurde am 8. Januar einstimmig der Entwurf für eine entsprechende Notstandserklärung verabschiedet, die in Kürze im kanarischen Amtsblatt veröffentlicht werden soll.
„Durch diese Erklärung werden wir die rechtliche und bürokratische Befähigung erhalten, um dringend notwendige Bauverfahren zu beschleunigen. Außerdem können wir so leichter Maßnahmen ergreifen, um die existierenden Wasserspeicher und Entsalzungsanlagen zu erweitern sowie weitere Probleme des Wassernetzes der Insel in Angriff zu nehmen. Mit all dem hoffen wir, das Problem noch vor Sommerbeginn in den Griff zu bekommen“, erklärte diesbezüglich Fuerteventuras Cabildo-Präsident Blas Acosta.
Die derzeitige Wasserknappheit gefährdet inzwischen nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die Wasserversorgung der Haushalte. Die Notstandserklärung wird ermöglichen, rasch und unkompliziert außerordentliche Maßnahmen zu ergreifen, um eine Mindestwasserversorgung auf der Insel zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Erweiterung und Verbesserung vorhandener Entsalzungsanlagen sowie der Bau einer weiteren Anlage. Außerdem sollen in allen sechs Gemeinden der Insel die Staubecken repariert und neu abgedichtet sowie eine neue Wasserleitung zwischen Morro Jable und Lajares gelegt werden.

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