Wasser: Primus La Gomera


Das Staubecken Chejelipes auf La Gomera ist Teil des Wasserversorgungssystems der Insel. Foto: Cabildo de LA gomera

Die EU dringt auf Fertigstellung des Wassernutzungsplanes 2015-21

La Gomera – Mit der Ausarbeitung des Wassernutzungsplanes 2015-2021, der, wie der Name schon sagt, die Nutzung der öffentlichen Gewässer eigentlich schon seit dem Jahr 2015 regeln sollte, hinken alle Kanareninseln ein wenig hinterher. Vonseiten der EU steigt deshalb der Druck, diese Dokumente fertigzustellen. Besonderer Wert wird dabei auf die Beteiligung der Bevölkerung gelegt.

Die Nase vorn im bürokratischen Hürdenlauf zur Erstellung des Plan Hidrológico 2015-21 hat die Insel La Gomera. Der aktuelle Wassernutzungsplan der Kolumbusinsel, der alles, was mit Wasser als Ressource und Umweltfaktor zu tun hat, bis ins Detail regelt, hat schon fast alle Etappen zu seiner Genehmigung erfolgreich durchlaufen, einschließlich seiner Veröffentlichung und der Änderungsanträge aus der Bevölkerung, achtzehn an der Zahl, die größtenteils in das Dokument integriert wurden. Nun fehlt nur noch die Genehmigung durch die Territorial- und Umweltkommission Cotmac der Kanarenregierung, damit der Plan in Kraft treten kann.

La Gomera steht, was die Wasserversorgung der Bevölkerung sowie der Landwirtschaft und Industrie angeht, sehr gut da. Wasser aus den Brunnen im Süden kann in alle Teile der Insel transportiert werden, und die Wasserdepots auf dem gesamten Gebiet werden, auch dann, wenn es nicht regnet, durch den sogenannten horizontalen Regen mit Wasser erstklassiger Qualität aufgefüllt. Der horizontale Regen entsteht, wenn Wolkenbänke durch den Garajonay-Park ziehen und das darin enthaltene Wasser an den Bäumen kondensiert und zu Boden fließt.




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