Wahlkampf im Endspurt


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Während immer mehr Umfrageergebnisse den Sozialisten den Stimmensieg bei den Regionalwahlen zusprechen und gleichzeitig immer deutlicher wird, dass es ohne Koalition keine neue Regierung geben wird, scheuen die Kandidaten keine Mühen und jeder buhlt auf seine Art um die Wähler.

CC-Kandidat Paulino Rivero  fuhr zusammen mit Parteikollegen mit einem Fischkutter aufs Meer hinaus und setzte zwischen Gran Canaria und Teneriffa auf einer Boje eine kanarische Flagge als Symbol der Einheit des Archipels. Rivero will sich als kanarischer Präsident in Madrid dafür stark machen, dass die Kanaren die Gebietshoheit über die Gewässer des Archipels erhalten und künftig Fischereifragen, Ressourcennutzung, etc. selbst klären können.

PP-Kandidat José Manuel Soria bereiste unterdessen La Graciosa, wo er versprach sich für die Rechte der Einwohner dieser durch ihre Randlage benachteiligten Mini-Insel einzusetzen, auf der er die Zahl der Fahrzeuge reduzieren und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie Fahrrädern Vorfahrt einräumen will.

PSOE-Spitzenkandidat Juan Fernando López Aguilar bekam dieser Tage Verstärkung aus Madrid. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero reiste nach Gran Canaria und nahm an einer PSOE-Wahlveranstaltung vor 3.500 Sympathisanten im Sportpalast von Las Palmas teil. Dort versicherte er den Wählern, dass die Regierung im Kampf gegen die Mafias der illegalen Inmigration aus Afrika „hart durchgreifen“ wird.




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