Vorwahlkampf


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Paulino Rivero, der kanarische Präsident und Kandidat der Kanarischen Koalition CC bei den kommenden Kommunal- und Regionalwahlen, hielt sich Ende Januar wieder einmal in Venezuela auf.

Caracas – Dort machte er sozusagen „Vorwahlkampf“ und traf sich mit den Anhängern seiner Partei auf der „achten Insel“ wie das Land angesichts der zahlreichen kanarischen Emigranten genannt wird. Er sei sicher, die Wahlen am 22. Mai zu gewinnen und im Amt zu bleiben, erklärte er. Angesichts der Reform des spanischen Wahlgesetzes, nach der das Wahlrecht bei Kommunalwahlen für im Ausland lebende Bürger abgeschafft wird, werde seine Partei Verfassungsklage einreichen, erklärte er. Es handele sich um eine Beschneidung des Rechts und einen Irrtum der nationalen Parteien. Die Stimmen der Emigranten, die teilweise in der zweiten Generation im Ausland leben, haben die Wahlergebnisse in manchen kanarischen Gemeinden bedeutend beeinflusst.




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