Von einer Welle ins Meer gerissen


Ein Deutscher wurde von der Brandung erfasst, als er ein Foto machen wollte

Fuerteventura – Am 23. November um die Mittagszeit wurde ein 32-jähriger deutscher Tourist nahe der Playa Aguas Verdes in Betancuria von der Brandung erfasst und ins Meer gerissen. Er war mit seiner Lebensgefährtin und einem weiteren Paar, das ein Baby bei sich hatte, am Ufer und posierte dicht vor den Brandungswellen, damit seine Freundin ein Foto davon machen konnte. Durch eine besonders große Welle wurde er ins Meer gezogen und ertrank, ohne dass seine Begleiter etwas dagegen unternehmen konnten.

Vier Tage suchte man zu Wasser und aus der Luft vergeblich nach dem Verschwundenen.  Schließlich entdeckte ein Fischer den Leichnam des Mannes im Wasser vor dem Strand Aguas Verdes treibend und verständigte die Notrufzentrale. Taucher der Rettungskräfte von Fuerteventura erreichten den Toten zuerst und hielten ihn an der Wasseroberfläche, bis ihn ein Helikopter der „Grupo de Emergencias y Salvamento“ (GES)  bergen konn­te.

Schon 17 Ertrunkene

Zwei Tage nach dem Unglück, noch während die Seerettung nach dem Vermissten suchte, kam ein weiterer deutscher Urlauber von 75 Jahren an der Costa Calma in Pájara durch Ertrinken ums Leben.

Damit sind auf Fuerteventura in diesem Jahr schon 17 Menschen ertrunken.




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