Vermisste Britin wurde tot aufgefunden


Ein Boot des Roten Kreuzes barg den zu diesem Zeitpunkt noch nicht identifizierten Leichnam aus dem Meer und brachte ihn im Hafen von Puerto del la Cruz an Land. Foto: Moisés Pérez

Die Tote, die man gestern vor Puerto de la Cruz aus dem Meer geborgen hat, wurde inoffiziell als die seit dem 29. November verschwundene Delfin-Trainerin identifiziert 

Teneriffa – Gestern Vormittag, am 4. Dezember 2018, wurde im Zuge der Suche nach der seit dem 29. November vermissten Delfin- und Orca-Trainerin Amy Louise Gerard eine Frauenleiche gefunden, die im Meer vor dem Leuchtturm von Puerto de la Cruz trieb. Ein Boot des Roten Kreuzes barg die zunächst nicht identifizierbare Tote und brachte sie in den Hafen. 

Später meldete die überregionale Tageszeitung El País, dass es sich nach Informationen aus Quellen, die den Ermittlungen nahestehen, um die vermisste Frau handelt. Die Todesursache ist bisher unklar. Wie es heißt, schließt die mit der Untersuchung des Falles betraute Nationalpolizei bisher keine Hypothese aus, auch nicht die eines gewaltsamen Todes. 

Vier Tage lang hatten die kanarische Notfall- und Rettungsgruppe, die Guardia Civil, die Policía Nacional und das Rote Kreuz zu Lande, zu Wasser und aus der Luft nach der Vermissten gesucht, bis die Befürchtungen am Dienstagmorgen grausame Gewissheit wurden. Der Körper wies schwere Blessuren auf, welche die Identifizierung erschwerten. Diese könnten dadurch verursacht sein, dass der Körper durch die Brandung immer wieder gegen die Felsen geworfen wurde. Genaueres wird die Obduktion ergeben, welche im Gerichtsmedizinischen Institut in Santa Cruz durchgeführt wird. 

Amy Louise Gerard war 29 Jahre alt, lebte in Puerto de la Cruz und arbeitete als Orca- und Delfin-Trainerin im Loro Parque. Sie wurde zuletzt kurz nach Mitternacht vor dem irischen Pub Molly Malone, nahe dem Hafen, gesehen, wo sie mit Freunden einen Geburtstag gefeiert hatte.

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