Verbraucherschutz fahndet nach gefälschtem Spielzeug


Broschüre zur Verbraucherinformation herausgegeben

Fernsehzuschauer werden dieser Tage zu bestimmten Uhrzeiten buchstäblich überschüttet mit Spielzeugwerbung. Pünktlich zu Beginn der Weihnachtskampagne strahlen alle Sender auch wieder einen TV-Spot nach dem anderen aus, ob Videospiele, Barbie-Puppen oder ferngesteuerte Autos. Hauptsache die Kleinen wissen rechtzeitig, was sie sich wünschen sollen, um es auf ihre Wunschzettel zu schreiben und so die Kassen der Spielzeughersteller zu füllen.

Gleich zu Beginn dieser Kampagne hat die Verbraucherschutzbehörde der Kanaren angekündigt, die Inspektionen zu verstärken, um den Verkauf von gefälschtem Spielzeug zu verhindern. Der Leiter der Behörde, Pedro Rodríguez, forderte auch die Polizei auf, bei der Fahndung nach gefälschten Artikeln zu kooperieren.

Gleichzeitig wurde eine Broschüre vorgestellt, die dem Verbraucher als Orientierungshilfe beim  Einkauf dienen soll. Darin stehen beispielsweise verschiedene Empfehlungen, um für jedes Alter das richtige Spielzeug zu wählen. Es wird auch davor gewarnt, die Kinder mit zu vielen Geschenken zu überschütten. Vielmehr sollte man sich vor dem Einkauf bewusst machen, was das Kind schon hat, was es möchte und was es braucht – so der gute Ratschlag.

Des Weiteren wird der Verbraucher durch diese Broschüre, die in allen Verbraucherschutzbüros erhältlich ist, darüber informiert, was korrekterweise auf dem Etikett jedes Artikels zu stehen hat. Besonders wichtig sei, so Rodríguez, dass der Artikel mit „CE“ gekennzeichnet ist, was bedeutet, dass er die Sicherheitsstandards der EU erfüllt.




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