Untersuchung verlängert


Teneriffa – Die Frist für den Abschluss des gerichtlichen Beweisaufnahmeverfahrens, das sich mit dem Einsturz des Wohngebäudes Julián José in Los Cristianos am 14. April 2016 befasst, ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft um 18 Monate verlängert worden. Es stehen noch Untersuchungen aus, die vom Staatsanwalt bereits beantragt und mit der vorsitzenden Richterin abgesprochen waren. Für das Vorverfahren war von vornherein wegen der Komplexität des Falles eine entsprechend lange Frist veranschlagt worden, doch wie sich nun herausstellte, reichte diese nicht aus, um alle notwendigen Untersuchungsschritte abzuschließen.

Bei dem Unglück starben sieben Menschen. Das vierstöckige Gebäude aus dem Jahr 1972 in der Calle Amalia Alayón bestand aus 24 Privatwohnungen mit insgesamt 28 Bewohnern und drei Geschäftslokalen im Erdgeschoss. Die Gutachten, die für die gerichtliche Aufarbeitung des Falles erstellt wurden, deuten darauf hin, dass die schlechte Qualität des verbauten Betons und Umbauarbeiten in einem Lokal im Erdgeschoss im Jahr 2007 zu den wichtigsten Ursachen für den Einsturz gehören.




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