Unter den Top-4 im Ranking


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Drei kanarische Nationalparks gehören zu den meistbesuchten Spaniens

Auch dieses Mal bescherte der in Madrid vorgelegte Jahresbericht über die Besucherzahlen in spanischen Nationalparks keine großen Überraschungen. Nach vielen Jahren an der Spitze blieben die kanarischen Nationalparks El Teide (Teneriffa), Garajonay (La Gomera) und Timanfaya (Lanzarote) Tabellenführer.

Die unbestrittene Schönheit und Einzigartigkeit der kanarischen Naturschutzgebiete wird dadurch erneut bestätigt.

Zwischen die kanarischen Spitzenreiter zwängt sich lediglich der Nationalpark „Picos de Europa“ im Kantabrischen Gebirge, der im Besucherzahlenbericht 2007 mit über 1,8 Millionen auf Platz zwei landete. Auf Platz eins steht unangefochten der Teide-Nationalpark auf Teneriffa. Obwohl er mit 18.990 Hektar längst nicht der größte ist, übertrifft er die Besucherzahlen aller anderen Nationalparks. Mehr als 3,5 Millionen Menschen besichtigten die Vulkanlandschaft rund um den höchsten Gipfel Spaniens im vergangenen Jahr. An dritter Stelle steht mit 1,7 Millionen Besuchern der „Timanfaya“ auf Lanzarote. Unterhalb der Millionen-Grenze aber immerhin auf Platz vier schaffte es der „Garajonay“ auf La Gomera (knapp 842.500 Besucher). Der vierte kanarische Nationalpark, „Caldera de Taburiente“ auf La Palma belegte im Ranking 2007 mit knapp 371.600 Besuchern Platz acht.

Insgesamt wurden in den Naturschutzparks Spaniens im vergangenen Jahr 36 Millionen Besucher gezählt, etwa 11 Millionen davon in den 14 Nationalparks.

Ein Jahr Weltnaturerbe

Teneriffas Teide-Nationalpark feierte am 28. Juni übrigens seinen ers­ten Geburtstag als „Weltnaturerbe“. Veranstaltungen in den Inselschulen und Vorträge wurden anlässlich dieses ersten Jubiläums gehalten.

Entscheidend für die Anerkennung des Teide-Nationalparks als Welt-Naturdenkmal waren Aspekte wie die Landschaft des zu weiten Teilen über 2.000 m hoch liegenden Parks, seine Geologie, die ökologischen Werte, das Klima, die Flora und Fauna sowie seine wissenschaftliche Bedeutung. Die Entscheidung wurde vom Welterbe-Komitee am 28. Juni 2007 in Neuseeland getroffen.




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